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Raumfahrt : Verein feiert All-Reisenden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Themennachmittag in Schmarl zum 80. Geburtstag von Astronaut Sigmund Jähn dreht sich alles um den Flug ins All. #wirkönnenrichtig

„Die Erde ist schön, sehr klein und wirkt zerbrechlich – wir sollten gut auf sie achten.“ So in etwa sollen sich Sigmund Jähn und andere Kosmonauten nach ihrem Raumflug geäußert haben. Ein spannender Fakt, den Besucher des ASB Stadtteil-Begegnungszentrums Schmarl am Sonnabend erfahren konnten. Denn die Freunde der Raumfahrt Rostock-Schmarl hatten zu Ehren des heutigen 80. Geburtstages von Dr. Sigmund Jähn einen Themen-Nachmittag im Haus 12 eingeplant. In Zusammenarbeit mit dem Sammlerverein Hansephil und anderen Helfern wurden Film- und Bilddokumentation über das Leben Jähns gezeigt. Der machte als erster Deutscher im Weltall im September 1978 Furore. Nach einem Vortrag von Peter Jungnickel über den Flug zur Raumstation Saljut 6, plauderte Ehrengast Gerhard Kowalski über die Umstände und politischen Geschehnisse aus dem Nähkästchen. Der Raumfahrt-Journalist war bereits in den 1960er-Jahren in Moskau aktiv und begleitete Jähn im Auftrag der DDR mit seiner Berichterstattung. So erfuhren die rund 80 Besucher so einiges, was sich damals hinter den Kulissen abgespielt hat. „Wir durften beispielsweise nicht darüber berichten, dass Jähn eine Woche vor seinem Flug Großvater geworden war“, erzählt Kowalski. So wurden die Vorträge für alle Beteiligten eine spannende Angelegenheit, bei der auch an den Besuch Jähns im November 2013 erinnert wurde.

Viele jüngere Teilnehmer zeigten Interesse. Sie kannten die historischen Ereignisse nur aus Erzählungen oder dem Schulunterricht. Zusätzlich gab es Briefmarken mit Raumfahrt-Motiven zu sehen.  

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