Strand Warnemünde : Unternehmer befürworten B-Plan

Um mehr Ordnung in das Chaos am Strand zu bringen, das vor allem in der Saison herrscht, will die Verwaltung einen eigenen B-Plan für den Bereich erarbeiten. Die Unternehmer versprechen sich davon mehr Planungssicherheit.
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Um mehr Ordnung in das Chaos am Strand zu bringen, das vor allem in der Saison herrscht, will die Verwaltung einen eigenen B-Plan für den Bereich erarbeiten. Die Unternehmer versprechen sich davon mehr Planungssicherheit.

Forderung nach Saisonverlängerung. Stadt will Regeln für Strandbereich schaffen. Alternativen zum Plastikgeschirr sollen her #wirkoennenrichtig

svz.de von
07. Februar 2018, 08:00 Uhr

Die Unternehmer am Warnemünder Strand befürworten, dass die Bürgerschaft kürzlich die Wiederaufnahme des B-Plan-Verfahrens Strandbereich Warnemünde beschlossen hat. Ein wichtiges Anliegen an die Stadtverwaltung ist es, dass die Saison verlängert wird. Diese Zeitspanne solle an die bundesdeutschen Ferien angepasst werden und von den ersten Oster- bis zu den letzten Herbstferien reichen. Dafür hatte auch immer der Warnemünder Ortsbeirat plädiert, damit der Strandbesuch auch außerhalb der hiesigen Ferien und der Saison für Besucher attraktiv ist.

„Die Kunst der Verwaltung muss nun darin bestehen, die fast fertigen Planungen des B-Plans vor der Einstellung der Bearbeitung 2014 mit dem dringenden Regelungserfordernis von heute insbesondere für die wirtschaftliche Existenz der Strandwirtschaftler schnell in eine neue Beschlusslage zu bringen. Einfach, schnell und rechtssicher“, sagt Senator Holger Matthäus (Grüne).

Zu diesem Thema hatte es eine Strategieberatung mit Matthäus, Tourismusdirektor Matthias Fromm sowie mit Strandkorbbetreibern gegeben. Einer von ihnen ist Matthias Treichel, der am Strandaufgang 4 die Strandoase betreibt. „Wir sind froh über diese Entwicklung in Sachen B-Plan, wir haben schon seit zwölf Jahren Planungen für eine moderne, ganzjährige Strandversorgung liegen“, sagt Treichel. Durch die Genehmigung einer ganzjährigen Betreibung würden die Unternehmer die wochenlange Zeit zum Aufbau und gleichzeitig Kosten sparen. Darüber hinaus geht es im B-Plan um die Festlegung fester und saisonaler Toilettenstandorte und die Schaffung einer Infrastruktur für Strom, Wasser, Abwasser und WLAN.

In dem Zusammenhang äußert Senator Matthäus die Erwartung, dass die Unternehmer den Einweg-Plastikmüll gegen besser verwertbare Alternativen oder wiederverwertbare Mitnehmvarianten tauschen. „Wir werden als Strandoase über Alternativen nachdenken“, kündigt Treichel an. Die Zusammenkunft findet Donnerstag mit dem gleichen Personenkreis wie bei der ersten Strategieberatung in der Tourismuszentrale statt.

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