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Rostock : Südstadt bekommt Spielplatz

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Kringelgrabenpark entsteht in diesem Jahr eine Anlage für alle Generationen #wirkoennenrichtig

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erstellt am 05.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Am östlichen Ende des Kringelgrabenparks in der Südstadt sollen im Sommer die Arbeiten an einem Mehrgenerationenspielplatz beginnen. „Hier wird mal geklotzt und nicht gekleckert“, sagt Stefan Patzer vom Amt für Stadtgrün, der das Projekt auf der zurückliegenden Ortsbeiratssitzung vorstellte. Hilfe erhalten er und sein Team von Hochsprung-Olympiasieger Gerd Wessig, der bei den Spielen 1980 in Moskau für die DDR erfolgreich war. „Er hat mit uns das Konzept für das Zirkeltraining konzipiert“, erklärt Patzer.

Dafür ist ein eigener kleiner Bereich vorgesehen, auf dem sich Geräte wie eine Step-Reihe, Balanciertrainer, Kletterwand und Barren-Station finden. Übungsanleitungen werden gleich mitgeliefert und können auch per QR-Code mit dem Smartphone aufgerufen werden. „Alle Altersgruppen, die sich mit unterschiedlichen Fähigkeiten sportlich betätigen wollen, sollen angesprochen werden“, sagt der beauftragte Landschaftsarchitekt Kai Lämmel. Das gelte auch für Rollstuhlfahrer.

Zu der gesamten Anlage nördlich der Tychsenstraße gehören auch Bereiche speziell für Kleinkinder, Sechs- bis Zwölfjährige und Jugendliche im Alter bis 18 Jahre. Für sie werden jeweils passende Spielgeräte aufgestellt. Die können und sollen aber auch immer von älteren Besuchern genutzt werden, sagt Lämmel: „Jedes Gerät ist so ausgestaltet, dass jeder darauf balancieren kann.“ Unter anderem sind komplette Türme mit Rutschen und Kletternetzen, Schaukeln, Drehkreisel, Reifenschwinger und Hängematte vorgesehen. Außerdem gibt es Sitzgelegenheiten.

„Wir haben gute Erfahrungen mit dem Sortiment und lassen die Vielfalt sprechen“, sagt Patzer. Eine ähnliche Kombination sei am Immendiek in Reutershagen aufgestellt worden und die werde ausgezeichnet angenommen. Im Kringelgrabenpark sollen neue Wege entstehen, die aktuell dort aufgebaute Schutzhütte wird durch eine offene Sitzkombination ersetzt. Insgesamt sind 300 000 Euro und ein halbes Jahr Bauzeit eingeplant.

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