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Warnemünder Wintervergnügen : Strandspektakel stellt Rekorde auf

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

So viele Reiter wie nie nehmen an der achten Auflage teil #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 05.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Das diesjährige Wintervergnügen macht seinem Namen alle Ehre: Teilnehmer, Veranstalter und Gäste genossen es am Wochenende in vollen Zügen. Am Montag geht das Spektakel zu Ende. „Es gab einige Rekorde“, sagt Veranstalter Jörg Bludau. Statt wie bei der ersten Auflage 20 Pferde waren dieses Mal über 80 Reiter dabei. Das lag am großen Engagement der Pferdefreunde Ostseeküste um Falko Behncke. „Das ist der absolute Rekord gewesen“, sagt er. Unter anderem boten er und sein Team Ponyreiten an, was von den Kindern sehr gut angenommen wurde.

Das gilt auch für das Kamelreiten mit Juri und Jens Kohlhaus vom Kamelhof Sternberger Burg. „Das kam unglaublich gut bei den Besuchern an, das wollen wir fortsetzen“, sagt Bludau. Kamel Juri drehte mit unzähligen Kindern jeweils eine Runde unterhalb des Leuchtturms. Sehr engagiert legten sich auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Warnemünde um Wehrführer Thomas Hellwig ins Zeug. Sie betrieben die drei Strandfeuer, hatten leckere Heißgetränke und Bratwurst vorbereitet und führten ihre Arbeit und Fahrzeuge vor.

Mehr als 80 Reiter bereichern den Umzug durchs Seebad.
Mehr als 80 Reiter bereichern den Umzug durchs Seebad. Foto: mapp
 

Bei dem Talentewettbewerb fielen zwei der fünf angemeldeten Teilnehmer wegen Krankheit aus. Am Ende stand fest, dass Florian Ehrich und Alexander Hänsel sowie Steffi – bekannt von den Sideburns – das Programm der Warnemünder Woche mitgestalten dürfen. Besonders am Sonnabend bevölkerten unzählige Warnemünder und Urlauber bei fantastischem Wetter den Strand. Davon profitieren auch die Hoteliers, die dank des Engagements von Bludau, der Tourismuszentrale und vielen aktiven Unterstützern volle Häuser verzeichnen. Bludau hofft deswegen auch von ihrer Seite künftig auf mehr Unterstützung: „Wir würden uns schon freuen, wenn sie einige der Aktiven mal als Dankeschön zu einem Essen einladen oder etwas Geld für die Veranstaltung geben würden.“

Der gestrige Sonntag stand ganz im Zeichen des Drachensports. Unzählige Himmelskörper wehten am Strand. Organisiert wird der Tag von der Interessengemeinschaft Drachenstrolche um Frank Günther. Erneut ausfallen musste in diesem Jahr die Strandlandung von fünf Fallschirmspringern des Vereines Skydive Ostsee. „Das Wetter lässt es nicht zu, die Fallschirmspringer haben keine Sicht, das ist einfach zu gefährlich“, erklärt Bludau. Er strebt im kommenden Jahr das 9. Wintervergnügen an.

 

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