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Rostock : Stadthallen-Umbau „voll im Plan“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Abrissarbeiten sind beendet, neue Tribünen und Dach kommen noch. Die Wiedereröffnung ist dank Sechs-Tage-Woche im Oktober garantiert. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 19.Jul.2017 | 08:00 Uhr

100 Tage wird seit April an der Stadthalle gearbeitet, so richtig voran scheint es auf der 16,3 Millionen Euro schweren Großbaustelle für Außenstehende nicht zu gehen – „aber wir liegen voll im Plan“, versichert Geschäftsführerin Petra Burmeister. „Dank Sechs-Tage-Woche und 27 gleichzeitig tätigen Firmen sehe es absolut danach aus, dass wie geplant Anfang Oktober wieder Konzerte in der Stadthalle steigen können.“

Nachdem die ersten sechs Wochen nur abgerissen und zurückgebaut wurde, wächst die Veranstaltungsstätte jetzt wieder. „Zwei Tage werden die Schweißarbeiten an der Nordtribüne dauern. Dabei werden 70 Tonnen Stahl verbaut“, sagt Daniel Nötzel, Geschäftsführer von Peene Stahl aus Neukalen. Die Giebelansicht werde leicht verändert, das Dach künftig vier Meter weiter auf den Vorplatz ragen. Insgesamt soll die äußere Form jedoch ganz bewusst die gleiche bleiben, so Architekt Torsten Ruwoldt.

Wenn die Stahlarbeiten beendet sind, soll das Dach dicht gemacht werden. „Wir hatten bisher einen ziemlich regnerischen Sommer. So musste ich beispielsweise mein neues Büro noch mal ausräumen, weil der Teppich ausgetauscht werden musste“, sagt Burmeister. Wenn alles planmäßig läuft, werden im September Richtfest gefeiert und die Fassade gemacht. Das Foyer wird ab Oktober bei laufendem Betrieb fertiggestellt.

Auch im Inneren hat sich einiges getan: „Das alte Parkett ist raus, hier kommt geschliffener Beton rein“, sagt Burmeister. Der sei wesentlich tragfähiger und ermögliche so die Arbeit mit schwerem Gerät für den Bühnenaufbau – eine Zeitersparnis für Techniker. Es soll vier Videowände in der Halle geben, die Ränge auch über die Seiten erreichbar sein, statt wie bisher nur von oben. Die werden laut Architekt Ruwoldt durch den Wegfall der seit mehr als zehn Jahren nicht genutzten Reporterkabinen zusätzliche 660 Plätze erhalten. Insgesamt wird die Stadthalle nach dem Umbau bis zu 6600, bestuhlt 5674 Besucher fassen, – gut 20 Prozent mehr als vorher.

Im Frühjahr wird die Stadthalle erneut für drei Wochen schließen, „wenn der neue und der alte Gebäudeteil vereint werden“, so Burmeister.

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