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Warnemünde : Stadt verbessert Radweg

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Ortsbeirat beschäftigt sich mit dem Thema. Kleingärten sollen aber nicht berührt werden. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Die Erneuerung des Radweges in der Parkstraße zwischen dem Sportplatz und dem Groß Kleiner Weg steht auf der Wunschliste der Warnemünder ziemlich weit oben. „An Spitzentagen hat hier die Zählstelle insgesamt 6000 Radler registriert“, sagt Bausenator Holger Matthäus (Grüne). Zusätzlich sind auf der Straße daneben noch etwa 10 000 Autos sowie Stadt- und Regionalbusse und Tausende Fußgänger unterwegs.

Auch das Rostocker Fahrradforum wurde zu dieser Thematik befragt. Es wird angestrebt, den gemeinsamen Rad- und Gehweg vor den Kleingartenanlagen Waldessaum I und II auszubauen. Ziel ist ein Zweirichtungsverkehr zum Radfahren und ein Weg separat für Fußgänger. Die genauen Breiten werde die Vermessung ergeben. Der Weg soll in Richtung Straße verbreitert werden. „Die Kleingartenanlagen werden nicht in Anspruch genommen, eventuell im Bereich der Parkplätze“, so Matthäus. Die Engstelle müsse angesichts der hohen Nutzungsfrequenz in jedem Fall beseitigt und verbreitert werden. Es kann sein, dass dafür statt der Hecke zwei Bäume gefällt werden müssen. „Bei Nichtumsetzung der Planung droht eine verkehrsrechtliche Verbannung der Radler auf die viel befahrene Straße“, sagt Matthäus. Und dagegen hatte sich schon vor längerer Zeit der Ortsbeirat Warnemünde ausgesprochen, weil dies viel zu gefährlich sei.

Ab dem Imbisseck am Friedhof bis zum Beginn der Parkstraße soll der Weg ebenfalls verbreitert werden, sodass eine separate Radspur im Zweirichtungsverkehr und ein Gehweg entstehen. „Im Bereich Straßenabschnitt Sportplatz bis Hotel Stoltera wird eine neue Querungsmöglichkeit für Fußgänger und Radler entstehen“, kündigt der Senator an. Das Vorhaben soll zwischen 2018 und 2019 realisiert werden. Für die Planungskosten wurden im Haushalt insgesamt 200 000 Euro eingestellt.

Die Schwierigkeit an diesem Areal und Vorhaben ist die Nähe zum Küstenwald. Es wurden verschiedene Varianten für den Weg erarbeitet, um möglichst so wenig Bäume wie möglich fällen zu müssen und so sensibel wie möglich mit dem Thema Natur und Kleingärten umzugehen. Das Thema steht nach bisheriger Erkenntnis am kommenden Dienstag auch auf der Tagesordnung des Warnemünder Ortsbeirates. Bei der vergangenen Sitzung wurde es von der Tagesordnung genommen, weil kein Referent dafür anwesend war.

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