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Rostocker Universität : Sorgenfrei durch das Studium

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Sozialberatung des Asta richtet sich mit ihrem Hilfsangebot an Erstis, aber auch ältere Semester #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Das Studium erscheint vielen Beginnern wie ein Berg aus Neuigkeiten, Pflichten und Aufgaben, die es zu lösen gilt. Der Stundenplan muss zusammengestellt und die Prüfungsordnung verinnerlicht werden. Da hat der ein oder andere sicherlich ein paar Fragezeichen in den Augen.

„In solchen Fällen ist es richtig, zur Sozialberatung zu gehen“, sagt Friedrich Gottschewski, Angestellter der Sozialberatung der Universität Rostock. Denn diese sei ein Informationspunkt für alle Belange der Studierenden. „Viele Erstsemester sind anfangs noch ziemlich hilflos“, sagt Gottschewski. Der Lehramtsstudent ist bereits seit Beginn dabei und hat schon einige Erfahrungen sammeln können. Die Sozialberatung entstand vor drei Jahren aus einer Kooperation des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta) mit einer Initiative des Deutschen Gewerkschaftbundes-Jugend.

Seit Jahresbeginn kann die Anlaufstelle des Asta sich über eine dauerhafte Förderung freuen. „Zuvor mussten wir alle zwei Semester einen Antrag stellen, damit das Programm abgesichert bleibt“, erklärt Gottschewski. Notwendig sei die Aufstellung einer Sozialberatung geworden, weil die Zahl der Studierenden sich über die Jahre erhöht habe, so Gottschewski. „Auch Leute, die über den zweiten Bildungsweg an ein Studium gelangen, oder welche aus dem Ausland kommen an die Universität.“

Die Leistungen der Sozialberatung seien umfassend – von der Beratung, über die Vermittlung an spezielle Stellen bis zur Beantwortung von Fragen zu Sozial- und Arbeitsrecht oder Bafög. „Wir sind keine ausgebildeten Juristen, werden aber geschult. Unser Vorteil liegt darin, dass wir einen guten Gesamtüberblick haben und den Studenten Möglichkeiten aufzeigen können. Der Nachteil ist, dass wir keine Experten sind“, erklärt Gottschewski. Die Angestellten hätten im vergangenen Jahr insgesamt 28 protokollierte Beratungen durchgeführt. „Die Gespräche dauern von zehn Minuten bis zu einer Dreiviertelstunde.“ Eine typische Frage sei zum Beispiel die nach dem Wechsel des Studienganges. Was muss beachtet werden? Welche Anträge muss ich ausfüllen? Wie läuft dann mein Bafög? Ein wichtiges Themenfeld sei auch das Studium mit Kind, was erst 2016 auf die Agenda der Sozialberatung kam.

Neue Ideen bringt Lena Prahl mit. Die Erstsemesterstudentin ist seit Dezember die Sozialreferentin des Asta und in die Sozialberatung involviert. „Ich sehe einen Bedarf an psychologischer Beratung“, sagt sie. Die Studenten müssten dafür sensibilisiert werden, dass Prüfungsstress ein alltägliches Problem ist und sich in dem Fall auch Hilfe geholt werden kann und sollte. „Auch dafür sind wir da“, sagt Prahl.

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