Warnemünde : Sie lieben die Wellen der Fähren

Er liebt das Wasser und jede Art von Surfen sowie das Stand Up Paddling: Daniel Weiß, Geschäftsführer von Supremesurf.  Fotos: mapp
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Er liebt das Wasser und jede Art von Surfen sowie das Stand Up Paddling: Daniel Weiß, Geschäftsführer von Supremesurf. Fotos: mapp

Bei Surfern und Stehpaddlern steigt die Vorfreude auf. Beachhouse am Aufgang 11 bietet Bretter, Kurse und viel Spaß am Strand. #wirkoennenrichitg

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05. April 2017, 11:55 Uhr

Wenn die Fähren aus Dänemark ins Ostseebad einlaufen, haben sie zur Freude der Surfer meistens kräftige Wellen im Schlepptau. Wenn es die Zeit zulässt, dann zieht es Daniel Weiß, Geschäftsführer von Supremesurf, und andere Wassersportler auf die Ostsee. „Die Wellen sind toll, sie haben sich mit den neuen Hybridfähren nicht groß verändert“, vergleicht Weiß.

Das diesjährige Richtfest seines Beachhouses am Warnemünder Strandaufgang 11 liegt hinter dem 34-Jährigen und seinem Team. Jetzt wird Vollgas gegeben, damit Ostern alles fertig ist. Dann startet zeitgleich auch eine neue Kooperation mit dem Hostel Dock Inn, wo die Gäste verschiedene Kurse buchen können. Im Beachhouse gibt es vom Wind- über Kitesurfen, Wellenreiten bis zum Stand Up Paddling (SUP) – dem Stehpaddeln – alles im Angebot. Und für jede Sportart gibt es in der „Schule“ unter freiem Himmel auch Lehrer. „Unterricht ist keine Pflicht, aber es bietet sich am Anfang an, um sich nicht erst eine falsche Technik anzugewöhnen“, sagt Weiß. Ein neues Angebot ist SUP-Angeln. „Das macht richtig Spaß, aber wir nehmen nur Leute mit einem Angelschein mit“, betont er. Weiß beherrscht und liebt alle Surfsportarten und das SUP. Während die Kitesurfer vor allem starken Wind entgegenfiebern, benötigen die SUP-Anhänger dagegen Windstille. Stehpaddeln ist ein Trendsport, der immer mehr Anhänger für sich gewinnt. Er ist für viele leichter zu beherrschen als Kitesurfen. Und wenn man die Technik drauf hat, ist es ein schöner Ausdauersport.

Stationsleiter am Strand ist Arne Witt. Um seinen Arbeitsplatz in der Surfschule und Strandbar beneiden ihn viele. Der 33-Jährige ist dort, wo andere Urlaub machen und trotz Arbeit ein Sommergefühl herrscht. Das Beachhouse ist von morgens bis 22 Uhr geöffnet. Im Juli und August gibt es am Wochenende mit der „Golden Hour“ Strandpartys. „Durch die Kooperation mit dem Dock Inn fallen sie bei schlechtem Wetter nicht aus, dann legt der DJ dort auf“, sagt Weiß. Er hat im Getreidespeicher Am Strande 2e einen weiteren Standort für Surfer eröffnet.

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