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Wassersport in Rostock : Seenotretter bieten jetzt eine Sicherheits-App

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Angler und Besitzer kleiner Boote sollen ebenfalls profitieren. Kreuzer „Arkona“ ist in der Werft #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2017 | 11:45 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) will mit der App Safe Trx die Sicherheit auf dem Wasser erhöhen. Das Trx steht für Tracks, also Törns. „Gerade hier an der Ostsee, wo viele Trendsportarten praktiziert werden, ist das sinnvoll“, erklärt Jörg Westphal, Leiter vom Informationszentrum der Seenotretter. „Besonders für kleinere Boote, für die es nicht möglich ist, sich ein UKW-Seefunkgerät zu installieren, ist die kostenlose App eine gute Alternative“, sagt er.

Und so funktioniert es: Mit der Sicherheits-App Safe Trx kann das betreffende Smartphone die Route aufzeichnen und der Seenotleitung Bremen direkten Zugriff auf die Daten erlauben. Bei dieser App meldet sich der Wassersportler an, informiert über sein Fahrzeug oder Board und hinterlässt Notfallkontakte. Sobald er das Programm startet, überträgt sein Smartphone die Positionsdaten an eine Webseite, auf der die Route aufgezeichnet wird. Wird die vorher angegebene Ankunftszeit nicht eingehalten oder nicht verlängert, wird automatisch eine SMS an den privaten Notfallkontakt versendet. Ist der Wassersportler nicht erreichbar, reagiert die Seenotleitung in Bremen.

Davon versprechen sich auch die Retter in Warnemünde mehr Sicherheit. Denn so können sie mit ihrem Seenotkreuzer „Arkona“ das Suchgebiet gezielt einkreisen. Kitesurfer können zudem spezielle Sticker bestellen, um ihre Kites und Boards mit Kontaktdaten auszustatten. „Die App ist eine großartige Sache“, attestiert Hannes Winter von HW-Shapes Warnemünde. In seinem Surf-Laden gibt es gratis die Vorläufer-Idee der Seenotretter, Aufkleber für Kitematerial, um Adressen und Telefonnummern anzubringen für den Notfall. Und es gibt dort ein Spendenschiffchen der Seenotretter.

Die Crew der „Arkona“ kann mithilfe der Aufkleber Boards zuordnen und nach Vermissten suchen. Apropos „Arkona“: Beobachter haben bereits bemerkt, dass derzeit die „Vormann Jantzen“ auf ihrem gewohnten Platz liegt. Die „Arkona“ ist zum routinemäßigen Aufenthalt in der Jadewerft Wilhelhemshaven.

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