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Deutsche Seerederei Rostock : Seebären feiern Reederei-Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Fachsimpeln auf dem Traditionsschiff und Impulse für die Zukunft des Museums. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 16:00 Uhr

65 Jahre Deutsche Seereederei Rostock (DSR) – Dieses Ereignis ist am Sonnabend gebührend an Bord des Traditionsschiffes im IGA-Park gefeiert worden. Zu diesem Anlass trafen sich zirka 100 Seeleute unterschiedlicher maritimer Vereine. Ganz traditionell wurde die Veranstaltung mit Typhon und Schiffsglocke durch den Vereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Mathy und Museumsleiterin Kathrin Möller eröffnet. „Der Grundgedanke dieser Veranstaltung ist das Austauschen von Erfahrungen, das Treffen von alten Feunden sowie das Fachsimpeln über Erlebtes“, betont Mathy. Viel zu besprechen hatten auch Jürgen Krause und seine langjährigen Freunde Kuno Stannek und Frank Ruppert. „Wir waren damals alle in einer Klasse, haben zusammen Abitur gemacht und bis heute immer noch regelmäßig Kontakt. Das ist eine Freundschaft, die bis zum Lebensende anhalten wird“, ist sich Stannek ganz sicher.

Neben der Wiedersehensfreude stand aber auch die Zukunft und wirtschaftliche Entwicklung des Schifffahrtsmuseums im Mittelpunkt der Veranstaltung. „Unser Ziel ist es, ein maritimes Konzept zu entwickeln, um Erfahrungen von ehemaligen Seeleuten und Hafenarbeitern detailliert darstellen und weitervermitteln zu können“, erläutert Kathrin Möller ihr Vorhaben. Zu diesem Zweck wurde eine Museums-App entwickelt. Diese bietet mit anschaulichen Zeitzeugeninterviews und Videos einen Einblick dazu, wie das Arbeitsleben und der Alltag ehemaliger Seefahrer auf dem Typ-IV-Schiff „Dresden“ stattfanden.

Für die passende musikalische Untermalung der Jubiläumsfeier sorgte die Musikgruppe Old Shantyman, die mit Shantys und Piratenliedern für Feierstimmung sorgten. „Es ist eine schöne Jubiläumsveranstaltung und ich hoffe jetzt schon, dass wir uns alle in fünf Jahren wiedersehen werden“, ergänzt Hans-Joachim Hasse von der Deutschen Seereederei GmbH mit Blick auf die Zukunft.

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