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Gästeführertag : Seebad steckt voller Geschichten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Cornelia Barnet erzählt Besuchern am Hansegästeführertag Wissenswertes über Warnemünde und seine Bewohner #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 19.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Seit sieben Jahren gehört die Rostockerin Cornelia Barnet zu den geprüften Stadtführern der Hansestadt. Als solche bot sie am Hansegästeführertag am Sonnabend Urlaubern und Einheimischen Einblicke in die Sehenswürdigkeiten Warnemündes. Im Mittelpunkt stand dabei in diesem Jahr vor allem die Reformation in der Hansestadt.

Dass sie diesen Job gern macht, das war der früheren Ausbilderin im Bereich Gastronomie deutlich anzumerken. Zu den weit gereisten Gästen ihrer Gruppe gehörten Nadja und Andreas Stockinger aus Augsburg. Für das Paar war es sehr spannend, einmal etwas über die Region und die historischen Spannungen zwischen den Rostockern und Warnemündern zu erfahren. „Denn das Thema Reformation spielte sich ja mehr in der Innenstadt ab“, sagt die Stadtführerin. Sie begann bei der Vogtei, wo das älteste Stadtwappen hängt, das von 1605 stammt. Auch auf eine Tafel für den offiziell ersten Badegast, den Forstinspektor Hermann Friedrich Becker, wies sie hin.

An den Möwen-Plastiken von Regina Lange gegenüber dem Munch-Haus erzählte die Stadtführerin von den gefräßigen Vögeln, die Urlaubern gern die Fischbrötchen aus der Hand fressen. Weiterhin ging es um die Tüschen, wie die Durchgänge zwischen den Häusern heißen, und den Verandenstreit, der die Warnemünder immer wieder erzürnt. Es wurden der Teepott von Erich Müther sowie der Leuchtturm als Wahrzeichen in den Blickpunkt gerichtet. Und aus DDR-Zeiten kennt die Stadtführerin noch die Bezeichnung Salamander-Teststrecke für die Promenade. „Das lag daran, dass viele ihre Salamander-Schuhe, die sie für Devisen im Intershop gekauft hatten, hier Probe liefen.“

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