Jubiläum : Schmarl feiert 40 Jahre

Zum Jubiläum übergibt der Ortsbeiratsvorsitzende Dietmar Droese (Linke, M.) die Festchronik an Senator Chris Müller (SPD, l.) und Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke). Fotos: Kazi
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Zum Jubiläum übergibt der Ortsbeiratsvorsitzende Dietmar Droese (Linke, M.) die Festchronik an Senator Chris Müller (SPD, l.) und Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke). Fotos: Kazi

Auf festlicher Ortsbeiratssitzung werden verdiente Bewohner geehrt und eine Chronik veröffentlicht #wirkoennenrichtig

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03. Mai 2017, 08:00 Uhr

Mit einer Festsitzung des Ortsbeirates hat der Stadtteil Schmarl gestern sein 40-jähriges Jubiläum im Haus 12 gefeiert. Anlässlich des Geburtsjahres des Viertels hat Dietmar Droese (Linke), der Vorsitzende des Gremiums, die zunächst auf 2000 Ausgaben limitierte Chronik Schmarls herausgegeben. Die ersten beiden Magazine erhielten Ordnungssenator Chris Müller (SPD) und Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke).

„Dieses Jubiläum bietet eine gute Gelegenheit, auf das zurückzublicken, was in den letzten 40 Jahren alles erreicht wurde“, sagt Müller. Er selbst habe, als er 1994 zum Studium nach Rostock gekommen sei, eine Wohnung im Kolumbusring bezogen. In den letzten 15 Jahren seien viele Millionen in den Stadtteil geflossen – „und die Hansestadt wird alles daran setzen, den IGA-Park so schön wie möglich zu gestalten“, so Müller. Über den Verbleib des Traditionsschiffes müssen im September allerdings die Bürger entscheiden.

Dass Schmarl nach einem Einwohnereinbruch um die Jahrtausendwende wieder einen Aufschwung erlebt hat, ist laut Roland Blank, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Schifffahrt Hafen, der guten Infrastruktur und dem verbesserten Image zu verdanken. „Keine unserer Wohnungen in Schmarl steht heute länger als drei Monate leer“, sagt Blank. Ende des Jahres wolle die WG zudem 36 neue Wohnungen im Stadtteil errichten. Auch das Ärztehaus ist laut Sigrid Hecht, Chefin der Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung, in Bauplanung und soll ab 2018 zu einem Haus der Begegnung werden.

Um zu unterstreichen, dass vieles von dem, was Schmarl ausmacht, ohne seine Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen wäre, würdigte Ortsbeiratschef Droese einige verdiente Bewohner. Neben Katja Eisele – der guten Seele des Haus 12, konnten sich Isolde und Wolfgang Schmidt als Ortschronisten, Hartmut Lindner, der den Kinder-Raumfahrt-Tag organisiert, und Ingeborg Grau freuen. „Frau Grau ist seit vielen Jahren Mitglied im Schmarler Volkschor und immer mit guten, aber auch kritischen Hinweisen im Ortsbeirat zur Stelle“, so Droese. Über ein besonderes Geburtstagsgeschenk freuten sich die Schmarler zum Abschluss der Sitzung: Ein Modell von der „Heimkehr der Seefahrer“ von Reinhard Dietrich. Das konnte Architekt Christoph Weinhold mithilfe der Rostocker Kulturstiftung über Kontakte zu Dietrichs Witwe ins Haus 12 bringen.

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