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Bau : Schmarl: Ärztehaus wird saniert

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

KOE plant Umbau für 3,5 Millionen Euro ab 2018. Mieter sollen bleiben. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 09.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Drei Arztpraxen, Räume der Kirchengemeinde und des Arbeitslosenverbandes, das Stadtteilbüro, ein Zahntechniker und Tagesmütter – mittlerweile gibt es auf der Mieterübersicht im Haus Roald-Amundsen-Straße 24 mehr weiße Flächen als beschriftete Anzeigetafeln. Immer größer wird der Leerstand in dem Gebäude, das dem Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE) der Hansestadt Rostock gehört.

Deshalb soll der dreigeschossige Bau aus den 70er-Jahren komplett saniert werden – für 3,5 Millionen Euro und in fünf Bauabschnitten im Zeitraum 2018 bis 2020, wenn die Finanzierung gesichert ist. „Gemeinsam mit den Mietern wird ein Umzugskonzept erarbeitet, damit diese auch für die Zeit der Umsetzung im Gebäude verbleiben können“, sagt KOE-Sprecher Nico Seefeldt.

Auch nach der Sanierung sollen die Bestandsmieter drinbleiben. Und gern neue aus dem medizinisch-sozialen Bereich dazukommen, wenn es nach dem Eigentümer geht. „Wir haben das ja noch unter dem Begriff Ärztehaus stehen und in der Richtung kann das auch weitergehen“, sagt Seefeldt. Konkrete Gespräche mit potenziellen Mietern gäbe es zwar noch nicht. „Aber wer Interesse hat, kann sich gerne melden“, sagt der KOE-Sprecher.

Dietmar Droese begrüßt die Pläne für das Objekt. „Auch bei der medizinisch-sozialen Ausrichtung gehe ich voll mit“, sagt der Ortsbeiratsvorsitzende von Schmarl. Er hält das ehemalige Kita-Gebäude vor allem wegen des Außengeländes für ideal geeignet zur Kinderbetreuung, so wie es die aktuell dort eingemieteten Tagesmütter bereits tun. „Ich könnte mir die Entwicklung aber auch als Haus der Generationen vorstellen, denn auch für die Betreuung von Senioren ist es gut geeignet“, erklärt der Schmarler. Im Ortsbeirat will er die Entwicklung des Gebäudes thematisieren und dann natürlich auch begleiten.

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