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Marine beendet Manöver : Schiffe der Übung „Good Hope“ zu Gast in Rostock

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Deutsch-südafrikanisches Marinemanöver in der Ostsee endet mit einer Stippvisite in der Hansestadt #wirkoennenrichtig

Deutsche und südafrikanische Soldaten haben bei ihrer ersten gemeinsamen Übung „Good Hope“ (Gute Hoffnung) in der Ostsee die Abwehr von Schiffsangriffen und die Bekämpfung von Bränden und Lecks an Bord geübt. Zum Abschluss des zehntägigen Manövers liefen die beteiligten Schiffe – die deutsche Fregatte „Augsburg“, der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ und die südafrikanische Fregatte „Amatola“ – heute im Rostocker Hafen ein. Die Übung mit rund 600 deutschen und südafrikanischen Soldaten sei erfolgreich verlaufen, sagte der Marine-Sprecher Carsten Poll in Rostock.

Gemeinsame Manöver hätten bereits Tradition, sie seien bislang aber stets in den Gewässern vor Südafrika durchgeführt worden. In diesem Jahr habe die „Amatola“ jedoch an einem Gedenken zum 100. Jahrestag des Untergangs des britischen Truppentransporters „Mendi“ im Ersten Weltkrieg vor der Isle of Wight teilgenommen. Deshalb sei das gemeinsame Manöver in der Ostsee abgehalten worden. Die gesamte Besatzung der „Mendi“ war im Februar 1917 ums Leben gekommen; sie bestand vornehmlich aus Südafrikanern.

Das Manöver hatte nach Worten Polls am 1. März in Glückstadt (Schleswig-Holstein) mit Übungen zur Brand- und Leckbekämpfung begonnen. Anschließend folgten Manöver auf See. Die „Bonn“ soll Rostock heute wieder verlassen, die „Amatola“ und die „Augsburg“ am Montag.

 

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