Bildung : Sanitz investiert Millionen in Schulen

Die Regionale Schule und die Grundschule sollen jeweils einen Erweiterungsbau erhalten.
Die Regionale Schule und die Grundschule sollen jeweils einen Erweiterungsbau erhalten.

Einrichtungen sollen erweitert werden. Genaue Kosten wegen inklusionsgerechter Ausstattung noch unklar #wirkoennenrichtig

svz.de von
12. Februar 2018, 05:00 Uhr

Etwa 7,8 Millionen Euro wird Sanitz in diesem Jahr in Vorhaben fließen lassen, die die Gemeinde als Wohnort, Handels- und Gewerbe-, Schul- sowie Forschungsstandort mit bedarfsgerechter Infrastruktur weiter voranbringen sollen. Der größte Teil dieser Kosten ist für die Erweiterung der Grund- und Regionalen Schule vorgesehen. „Zwischen 2018 und 2020 werden wir viel investieren, zwischen acht und zehn Millionen Euro“, schätzt Bürgermeister Joachim Hünecke (FDP).

Die genauen Kosten stehen noch nicht fest, da die Schätzungen noch nicht abgeschlossen sind. Grund ist die inklusionsgerechte Ausstattung. Hintergrund: Auf Anregung des Landes empfiehlt der Kreisausschuss, vier Schulen im Landkreis derart auszugestalten, dass der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne Förderbedarf gewährleistet wird. Hier wurden neben der Lessing-Grundschule Bad Doberan sowie der Teterower Regionalen Schule und dem Gymnasium auch die Sanitzer Grund- und Regionale Schule bestimmt. „Für die Regionale Schule hat die Planungsphase begonnen. Bei der Grundschule sind wir schon weiter, da haben wir bereits Baugenehmigung und wir sind bereits in den Planungen. Allerdings müssen wir auch hier noch das Thema Inklusion berücksichtigen“, erklärt der Bürgermeister. Und das sei ein ziemlich schwieriges Thema, das mit erheblichem Aufwand verbunden sei.

Für die Erweiterung der Grundschule hofft Hünecke, dass spätestens Ende dieses Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. „Das ist aber abhängig von den Landesförderinstituten und dem Betrieb für Bau und Liegenschaften“, so der Bürgermeister, der kritisiert: „Die Bürokratie ist viel zu aufwendig geworden.“

Notwendig wird die Erweiterung der Schulen durch den Zuwachs an Einwohnern – Stand März 2017 waren es 5833 –, deren Zahl sich durch die Entwicklung von weiteren Wohngebieten erhöhen wird. „Wir haben aktuell über 1000 Schüler“, so der Bürgermeister. Der Grundschul-Erweiterungsbau soll östlich der bestehenden Grundschule seinen Platz finden und die Lücke zur Sporthalle 2 schließen. Die Regionale Schule, so der aktuelle Stand der Planungen, soll durch einen Bau auf dem Parkplatz südlich der Einrichtung erweitert werden. Die Parkplätze würden dann ein Stück Richtung Süden rücken, wo sich derzeit noch der Containerbau befindet, der dafür dann weichen müsste.

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