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Studie vorgestellt : Rostocks Luft ist sauberer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bessere Messwerte auch in der Straße Am Strande #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 24.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Mecklenburg- Vorpommerns Luft ist im Großen und Ganzen sauber. „Wie bereits im Jahr 2015 gab es auch im vergangenen Jahr an keiner Messstation des Landes Grenzwertüberschreitungen“, so Umweltminister Till Backhaus (SPD) bei der Veröffentlichung des Luftgüteberichts für 2016.

An der Station mit der schmutzigsten Luft im ganzen Land, der Straße Am Strande in Rostock, hat sich die Lage nach Einführung von Tempo 50 statt zuvor Tempo 60 verbessert, heißt es im Bericht. Die Konzentration von Stickstoffdioxid habe im Jahresmittel dort zum zweiten Mal in Folge unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft gelegen. 2016 wurden 37 Mikrogramm erreicht. An der Straße Am Strande wurde auch die höchste Feinstaubkonzentration des Landes mit 23 Mikrogramm im Jahresmittel gemessen. Der Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm.

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) in Güstrow misst die Luftqualität an 16 Standorten im ganzen Land.

In der Station Rostock-Hohe Düne wird seit Januar 2015 besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen des Kreuzfahrtverkehrs auf die Luftqualität gelegt. „Im Fokus stehen neben den Auswirkungen des Schiffsverkehrs von und zum Rostocker Hafen auch der Einfluss des Aufenthalts der Schiffe am Kreuzfahrtterminal in Warnemünde“, heißt es im Luftgütebericht. Gemessen werden kontinuierlich die Schadstoffe Schwefeldioxid, Stickstoffoxide und Feinstaub.

Zusätzlich seien 2016 während der Kreuzfahrtsaison Schwermetalle und verschiedene Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe im Feinstaub analysiert worden. Das Ergebnis: Die gesetzlich festgeschriebenen Grenzwerte wurden sicher eingehalten, wie es hieß.

Auch für Feinstaub seien in den letzten Jahren an allen Messstationen die Grenzwerte eingehalten worden, ohne dass jedoch ein klar sinkender Trend zu beobachten sei. Die Feinstaubkonzentration hänge auch von der Witterungslage ab. Eine längere Feinstaubperiode mit Tagesmittelwerten von über 50 Mikrogramm sei 2016 nur im Januar beobachtet worden.

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