Brunnen : Rostock macht sich frühlingsfit

Der Brunnen der Lebensfreude wurde durch eine Fachfirma gewartet, repariert und gereinigt. In der kommenden Woche soll auch die Rundbank einen neuen Anstrich bekommen.  Fotos: Kazi
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Der Brunnen der Lebensfreude wurde durch eine Fachfirma gewartet, repariert und gereinigt. In der kommenden Woche soll auch die Rundbank einen neuen Anstrich bekommen. Fotos: Kazi

Brunnen der Lebensfreude sprudelt ab Ostern wieder. Weitere Wasserläufe ziehen ab Mai nach. Stadt investiert jährlich 250 000 Euro. #wirkoennenrichtig

svz.de von
06. April 2017, 12:00 Uhr

Noch ist er eingezäunt, der Brunnen der Lebensfreude am Universitätsplatz. Damit er Rostocker und Besucher auch in diesem Sommer wieder problemlos mit seiner sprudelnden Pracht erfreuen kann, hat eine Fachfirma die flexiblen Anschlussfugen zwischen Betonfläche und Wassertöpfen erneuert, informiert Matthias Block aus dem Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege. Bevor das im Volksmund auch „Pornobrunnen“ genannte Kunstwerk pünktlich zu Ostern am Gründonnerstag als erster der Hansestadt wieder in Betrieb genommen werden kann, sollen das Wasserspiel und die angrenzende Rundbank in der nächsten Woche noch einmal grundgereinigt werden, so Block.

Etwa 50 000 Euro gibt die Hansestadt pro Jahr für Wasser und Strom für all ihre Brunnenanlagen aus – je nach Witterung und eventuellem Vandalismus, sagt Block. Hinzu kommen Kosten für Reparaturen und Wartung. 2016 beliefen sich die Gesamtkosten auf etwa 250 000 Euro. Zu den jährlichen Arbeiten gehört der regelmäßige Einbau der Pumpen zum Saisonbeginn. Komplett saniert werden in diesem Jahr der Fischbrunnen an der Schillingallee und der Wasserlauf am Toitenwinkler Stern, heißt es aus dem Amt. Zudem gebe es in dieser Saison Einschränkungen durch die Kanalsanierung in der Grubenstraße.

Dass das kühle Nass, obwohl es weder Trink- noch Badewasserqualität hat – darauf weist die Stadtverwaltung hin – vor allem im Sommer dazu einlädt, Körper und Gemüt zu kühlen, wissen Rostocker und Besucher genau. „Es ist schön, wie die Kinder spielen und die Eltern zusehen müssen, wie sie die Kleinen wieder trocken kriegen“, lacht Marlies Keller. Die ehemalige Lehrerin sei 1980 bei der Einweihung des Kunstwerks von Jo Jastram und Reinhard Dietrich mit ihrer Klasse am Uniplatz dabeigewesen, sagt sie. Dass die Stadt ihre Brunnen so gut in Schuss halte, begrüße sie sehr. „Der Platz ist immer gut besucht. Auch wir sitzen gerne hier“, sagt die Rostockerin. Einziger Wermutstropfen: „Es fehlen Papierkörbe“, sagt Keller. Die wenigen seien stets so voll, dass sie überquellen.

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