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Heute geht es los : Rostock freut sich auf das Polarium

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Zoo beginnen die Bauarbeiten für das neue Bären-Zuhause. Besucher loben Weiterentwicklung und Themenbereiche des Parks. #wirkoennenrichtig #wirkoennenrichtig

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erstellt am 23.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Unbewohnt ist die Bärenburg im Rostocker Zoo seit November, als Publikumsliebling Fiete und seine Familie ihr Zuhause verlassen mussten. Seit einigen Tagen ist das Gelände um das Eisbärengehege großräumig eingezäunt. Heute soll endlich der Startschuss zum Bau des Polariums fallen, dem Zuhause, das die weißen Bären und ihre Pinguinkollegen 2018 beziehen sollen.

Knapp zehn Millionen Euro wird es kosten. Zoo-Direktor Udo Nagels Vision: Ein artgerechtes Zuhause für die Tiere und ein Edutainment-Bereich mit Wissensstationen für die Besucher. Dafür werden zunächst einige Mauern der Bärenburg eingerissen – die Wasseranlage und der markante Turm mit Storchennest bleiben erhalten. 557 Quadratmeter soll das neue Eisbärenhaus bekommen, das für die Pinguine 135. Mit Besucherzentrum, Personalgebäuden, Freigehegen und diversen Wasserbecken wird das Polarium eine Gesamtnutzfläche von 2600 Quadratmetern haben.

Dafür, dass rund um die Bärenburg monatelang Baustelle herrschen wird, haben die Zoo-Besucher Verständnis: „Wir freuen uns auf das Polarium. Vor allem die Tiere werden es besser haben“, sagt Rostockerin Steffi Riedel, die am Wochenende mit der Familie durch den Zoo geschlendert ist. Allerdings sei es aus ihrer Sicht sinnvoll, während solcher Bauphasen und im Winter reduzierte Eintrittspreise anzubieten, so Riedel.

Die stetige Entwicklung des Zoos ist für Dirk und Kathrin Petermann ein Kriterium, das künftig noch mehr Besucher anziehen wird: „Ich bin von Kindesbeinen an immer gern hier gewesen und finde es schön, dass der Zoo immer neue Attraktionen bekommt“, sagt die Rostockerin.

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