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#wirkoennenrichtig Vereine : Rheuma-Liga ist unverzichtbar

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Verein unterstützt seit 26 Jahren Erkrankte im Land und verfügt auch über die Therapie hinaus über ein vielfältiges Angebot

svz.de von
erstellt am 18.Mär.2017 | 15:00 Uhr

Mehr als 800 Frauen und Männer sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Rostock der Deutschen Rheuma-Liga Mecklenburg-Vorpommern, die vor 26 Jahren gegründet worden ist. Sie versteht sich als wichtige Ergänzung zur ärztlichen Betreuung und als eine unverzichtbare Kontaktstelle für jene Menschen, die von rheumatologischen Erkrankungen betroffen sind. „Diese sollten sich nicht zurückziehen, sondern unsere vielseitigen Angebote annehmen. Das reicht vom Gedanken- und Informationsaustausch in kleiner oder größerer Runde, über die Beratung bis zur emotionalen Unterstützung. Nicht zu vergessen sind unsere therapeutischen Angebote“, sagt Edith Malchow, die die Rostocker Arbeitsgemeinschaft leitet.

„Wer eine entsprechende Verordnung von seinem Arzt hat, wendet sich direkt an uns. Wir ordnen dem Patienten eine Gruppe im Bereich der Wasser- oder der Trockengymnastik zu. Dabei arbeiten wir auf vertraglicher Basis gut mit Physiotherapeuten in einzelnen Rostocker Stadtteilen zusammen“, sagt die AG-Leiterin. Darüber hinaus werden die Betroffenen zu interessanten Veranstaltungen eingeladen.

Nach der gerade stattgefundenen Mitgliederversammlung ist am Dienstag, 21. März, eine Führung durch die Wasserwerke geplant. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Wasserturm in der Blücherstraße. Ein Frühlingsfest findet am 31. März im Lichtenhäger Nordlicht statt, während sich Freunde der plattdeutschen Sprache den 10. Mai vormerken sollten. Ein Grillnachmittag am 19. Juli ist ebenso geplant wie eine Reihe von Busfahrten, die in diesem Jahr am 29. April mit einem Ausflug in den Berliner Friedrichstadt-Palast startet. „Im Juni wollen wir für unsere besonders aktiven Mitglieder eine Dankeschön-Veranstaltung ausrichten. Das liegt uns sehr am Herzen. Denn ohne derartiges Engagement könnte unsere AG nicht bestehen“, sagt Edith Malchow, die dringend aktive Ehrenamtler sucht. Interessenten können sich jeweils dienstags von 9.30 bis 16 Uhr im Büro in der Henrik-Ibsen-Straße 20 im Gemeinsamen Haus Rostock in Evershagen melden. „Da muss man sich nicht gleich festlegen, sondern kann mal bei uns reinschnuppern. Vielleicht findet dieser oder jener Spaß an der Mitarbeit“, hofft die 75-Jährige, die einen Großteil ihrer Freizeit ins Ehrenamt investiert. „Das ist wie mein zweites Zuhause“, sagt die ehemalige Physiotherapeutin.

Ehrenamtlich tätig sind auch viele Mitstreiter in den zur AG gehörenden Selbsthilfegruppen in Lütten Klein, Evershagen, Südstadt und Warnemünde sowie in der Singegemeinschaft, die aus dem Chor der Rheuma-Liga hervorgegangen ist. „Diese organisieren neben ihren monatlichen Treffen zusätzlich eigene Veranstaltungen und Ausflüge. Dabei vergisst so mancher Teilnehmer seine Behinderungen, ja teils auch seine Schmerzen“, weiß Edith Malchow aus eigener Erfahrung.



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