Baustart in Rostock : Reutershäger Markt wird erneuert

Im Mittelpunkt der Umgestaltung des Reutershäger Marktplatzes stehen Straßen, Gehwege und die Bushaltestellen.
Im Mittelpunkt der Umgestaltung des Reutershäger Marktplatzes stehen Straßen, Gehwege und die Bushaltestellen.

Stadt investiert zunächst 600 000 Euro in Straßen und Flächen für Busverkehr. #wirkoennenrichtig

svz.de von
29. Mai 2017, 06:00 Uhr

Das Warten hat ein Ende: Seit gut 25 Jahren hoffen die Bewohner Reutershagens auf eine Aufwertung ihres Marktplatzes, heute starten nun endlich die Sanierungsarbeiten auf dem Zentrum des Stadtteils. Ursprünglich angekündigt war die Maßnahme bereits für Herbst 2016.

Die Umgestaltung erfolgt in zwei Bauabschnitten, teilt das zuständige Amt für Verkehrsanlagen mit. Zunächst werde die Walter-Stoecker-Straße einschließlich des Knotens mit der Bernhard-Bästlein-Straße und der Conrad-Blenkle-Straße erneuert. Zudem sollen eine 1000 Quadratmeter große Aufstellanlage für vier Busse entstehen sowie das Trink-, Schmutz- und Regenwassernetz erneuert werden. Gleichzeitig werden Gehwege saniert, Straßenlaternen erneuert und Parkflächen angelegt.

Diese erste Bauphase soll etwa bis Ende Juni dauern und wird zirka 600 000 Euro kosten. Während der für vier Wochen anvisierten Bauzeit werden abschnittsweise Sperrungen den Verkehr rund um den Markt beeinträchtigen. So wird ab heute die Bernhard-Bästlein-Straße zwischen Walter-Stoecker- und Conrad-Blenkle-Straße vollgesperrt. Allerdings sollen provisorische Verkehrsflächen entlang der Baufelder sowie über den Marktplatz eingerichtet werden, heißt es aus dem Amt.

Ziel der Sanierungsmaßnahmen ist es nicht nur, das Pflaster zu erneuern, sondern auch den Platz städtebaulich aufzuwerten. So sollen mehr Flächen für den Frischemarkt entstehen und grüne Inseln zum Verweilen einladen. Außerdem soll die teilweise gefährliche Verkehrssituation entschärft werden – unter anderem mittels Zebrastreifen an beiden Enden des Platzes. Auch ein barrierefreier Übergang zur Reuterpassage soll entstehen, hatte Uwe Neuendorf vom Planungsbüro Inros Lackner bereits 2016 im Ortsbeirat berichtet.

Für das gesamte Sanierungspaket steht laut Bausenator Holger Matthäus (Grüne) mehr als eine Million Euro aus den Haushalten 2016 bis 2018 zur Verfügung. In diesem Rahmen war ursprünglich auch die Erneuerung der Kreuzung Ullrich-von-Hutten-Straße/Goerdelerstraße geplant, an der künftig ein Kreisel den Verkehr regeln sollte. Dieser wird mangels finanzieller Mittel jedoch noch nicht entstehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen