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Anlegerforum : Ospa will Sparer ermutigen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Anlegerforum am 24. und 25. Februar mit Workshops und Experten. Rostocker Bank hofft auf steigende Depotzahlen #wirkoennenrichtig

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erstellt am 19.Feb.2017 | 09:00 Uhr

Sparbuch und Tagesgeldkonto sind bei den Rostockern beliebt – obwohl sie sich nicht mehr lohnen. Am Anlageverhalten der Sparer ändert sich dennoch nichts. Von rund 3,1 Milliarden Euro, die die Ostseesparkasse (Ospa) im Auftrag ihrer Kunden verwaltet, ist mit 2,5 Milliarden der Großteil fest angelegt. Lediglich 600 Millionen Euro sind Depotbestände. „175 000 der Haushalte, die bei uns ein Konto haben, etwa 90 Prozent, sind noch ohne Depot – und denjenigen entgeht Rendite“, sagt Ospa-Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt. „Wer zehn Jahre lang monatlich 50 oder 100 Euro investiert, der hat garantiert mehr Zinsen als auf dem Sparbuch – das ist Statistik, ganz ohne Emotion.“

Pannwitt weiß aus Erfahrung, dass die Kunden bei der Geldanlage immer drei Fragen haben: Wie lange muss ich das Geld anlegen, wie viele Zinsen gibt es und wie sicher ist die Anlage? Bürger anderer Länder seien da mutiger – und am Ende auch erfolgreicher. „Die Menschen sind zu ängstlich, deshalb sind wir beim Sparen Weltmeister, aber bei der Wahl der richtigen Anlage noch Entwicklungsland.“

Die Ospa will das ändern und lädt interessierte Rostocker am 24. und 25. Februar zum Anlegerforum in das Bankgebäude Am Vögenteich. Angeboten werden dort kompetente und kostenfreie Beratungen, Expertengespräche, 44 Workshops und ein Unterhaltungsprogramm. Außerdem haben die Berater Messe-Spezialangebote als Anreiz für regelmäßiges Sparen.

Natürlich sei es auch für die Ospa lukrativ, wenn ihre Kunden mutiger werden, so Pannwitt. „Mit dem Sparbuch verlieren nicht nur die Kunden Geld, sondern auch wir. Denn dafür müssen wir bei der Bundesbank einen Negativzins von 0,4 Prozent zahlen“, sagt Pannwitt. Auch das traditionelle Image „Sparkasse gleich Sparbuch“ soll sich verändern. Man wolle, dass alte und neue Kunden dem Haus den Umgang mit größeren Vermögen auch dann zutrauen, wenn es um riskantere Anlagen geht.

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