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Kreuzfahrt : Ortsbeirat für das Terminal

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostock Port stellt Pläne für einen gewünschten Neubau vor. #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2017 | 08:00 Uhr

Jedes Jahr vor der Kreuzfahrtsaison errichtet Rostock Port zusätzlich zum vorhandenen Terminal ein XXL-Zelt für die Passagierwechsel am Liegeplatz 8. Perspektivisch will das Unternehmen ein weiteres massives überwiegend zweigeschossiges Gebäude bauen. Es wird eine Länge von knapp 144 Metern, eine Breite von knapp 16 Metern und eine Höhe von etwas über elf Metern haben. Dort sollen Wartehalle, Gepäckabfertigung und Büroräume untergebracht werden. Darüber informierten Frank Schneider, bei Rostock Port zuständig für Hochbauprojekte, und Sprecher Christian Hardt. Außerdem geht es noch um ein zusätzliches Servicegebäude, das möglichst getrennt vom Terminal errichtet werden soll. „Das hängt auch mit Sicherheitsaspekten zusammen“, so Schneider.

Außerhalb der Hauptsaison kann sich Rostock Port vorstellen, dass das Gebäude anderweitig genutzt wird. Christian Hardt, der parallel Leiter der Kreuzschifffahrt ist, führte exemplarisch die Option an, dort in dieser Zeit Segelboote einzulagern. „Ob es dafür Bedarf gibt, wissen wir noch nicht“, so Hardt. Im Ortsbeirat kam auch der Wunsch nach einer Eventhalle für Konzerte und Veranstaltungen auf. Grundsätzlich wird das Vorhaben befürwortet. „Nach Auffassung des Bauausschusses steht außer Frage, dass für die Entwicklung der Kreuzfahrt am Standort Warnemünde der Neubau eines Terminals am Liegeplatz 8 unerlässlich ist“, betonte Arndt Zintler vom Bauausschuss. Er wies aber auch darauf hin, dass auch außerhalb der Kreuzfahrtsaison von Oktober bis April eine touristische Erlebnisfähigkeit dieses Bereiches zu gewährleisten ist. Sei es doch ein prägender Teil von Warnemünde. Bedenken äußerte der Bauausschuss lediglich wegen des großstädtischen Entwurfs und wegen der Lage neben dem Terminal am Liegeplatz 7. Zur klaren Einbeziehung dieses Terminals – gerade in Zeiten der anderen Nutzung für Events – muss laut Zintler eine direkte Anbindung ans Ostseebad hergestellt werden. „Das bedeutet Herstellung einer oberirdischen Querung der Gleise am Südende des Alten Stroms zur Überwindung des geschlossenen Bahnübergangs.“

Für die Gestaltung des Gebäudes ist ein europaweiter Architekturwettbewerb vorgesehen.

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