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Rostock : Nordwesten: Brücke bannt Unfallgefahr

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Amt investiert 340 000 Euro für Radler und Fußgänger.

von
erstellt am 14.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Das Amt für Verkehrsanlagen hat gestern offiziell die neue Brücke über den Schmarler Bach in der St.-Petersburger-Straße eröffnet. „Ich freue mich, dass dieses wichtige Bauwerk für Fußgänger und Radfahrer zur Zufriedenheit fertig ist“, sagte Amtsleiter Heiko Tiburtius. Damit sei auch eine potenzielle Unfallquelle versiegt, so Gabriele Bolz (CDU), die Ortsbeiratsvorsitzende von Lütten Klein.

Fußgänger und Radfahrer hätten während der Schließung der alten Brücke seit Oktober 2015 und der Bauzeit der neuen von März 2016 an die Seite wechseln müssen. Sie wichen aber häufig auf die Straße aus. Die Ortsbeiräte Evershagen, Lütten Klein und Lichtenhagen hatten um eine neue Brücke gekämpft. „Wir haben in die gleiche Kerbe geschlagen – und das hat funktioniert“, so Harm Wullekopf (Linke) vom Beirat Evershagen. Es war zeitweise erwogen worden, die Brücke nicht wieder aufzubauen. Aber: „Diese Stelle wird massenhaft frequentiert“, so Bolz.

Das Amt war vom schlechten Zustand der alten Holzbrücke von 1968 selbst überrascht worden. Sanieren war nicht mehr in Frage gekommen, also wurde ein Ersatzbau debattiert. „Wir haben gut anderthalb Jahre gebraucht, um den finanziellen Vorlauf im Haushalt zu schaffen“, erklärt Tiburtius. 340 000 Euro waren nötig. Keine kleine Investition, aber dafür solle die Brücke nun auch mindestens 65 Jahre halten.

Die auf Ingenieurbauwerke spezialisierten Mitarbeiterinnen Anja Koch und Annette Fischer haben sie geplant – mit einer Länge von zehn Metern und einer im Vergleich zur alten großzügigeren Breite von 3,4 Meter. 1,6 davon entfallen auf Radfahrer, 1,8 Meter auf Fußgänger. „Sie hat einen auf Spundwänden begründeten Stahlbetonrahmen und ist damit ein sehr dauerhaftes Bauwerk“, so Anja Koch.

Mittelfristig soll die Rennbahnbrücke ebenfalls ersetzt werden. „Auch da ist eine Sanierung nicht mehr möglich“, so Tiburtius. Das werde für die Brücke im Verlauf des Schmarler Damms noch geprüft. Beide seien in schlechtem Zustand.


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