Advent : Nikolaus streift durch Evershagen

Füllen die Stiefel für Kinder aus Evershagen: Antje Dannehl-Klein (l.) und Kathleen Hahn.
Füllen die Stiefel für Kinder aus Evershagen: Antje Dannehl-Klein (l.) und Kathleen Hahn.

Mehrgenerationenhaus startet wieder Stiefel-Aktion für Kinder aus dem Stadtteil. Anmeldung bis 30. November. #wirkoennenrichtig

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24. November 2017, 08:00 Uhr

Kleiner Zettel – große Freude: Das Evershäger Mehrgenerationenhaus startet auch in diesem Jahr wieder die beliebte Nikolausstiefel-Aktion. 50 Kinder, die sich zusammen mit ihren Eltern bis zum 30. November in der Maxim-Gorki-Straße 52 melden, können dann am 6. Dezember bei einem Bummel durch den Stadtteil auf die Suche nach einem gefüllten Nikolausstiefel gehen. „Die angemeldeten Kinder im Alter bis 14 Jahre erhalten von uns eine kleine so genannte Stiefelmarke mit einer Nummer“, erklärt Kathleen Hahn, die seit September im Mehrgenerationenhaus arbeitet und die Weihnachtsaktion betreut.

Die Zahlen werden dann an genähte und gefüllte Nikolausstiefel angebracht und diese bei verschiedenen Gewerbetreibenden des Stadtteils in den Schaufenstern verteilt. „Wenn das Kind den Stiefel mit seiner Nummer entdeckt, kann es diesen vor Ort gegen den Zettel tauschen und mitnehmen“, so die Sozialpädagogin. Die Resonanz der Unterstützer sei auch in diesem Jahr wieder sehr gut gewesen. „Firmen, die kein Schaufenster haben, unterstützen uns mit Geld- oder Sachleistungen“, erzählt Kathleen Hahn.

Die Stiefel selbst wären von den Mitgliedern des Clara-Müttertreffs im Mehrgenerationenhaus genäht worden. „Es ist toll zu sehen, wie viel Freude die Frauen daran haben – vom Aussuchen des Stoffes bis zum Nähen. Auch beim Füllen wollen sie helfen“, sagt Einrichtungsleiterin Antje Dannehl-Klein. Seit sie vor zehn Jahren den Posten übernahm, hätte es immer Weihnachtsaktionen gegeben. „Anfangs brachten die Kinder eigene Stiefel her, aber da waren natürlich die Größen zum Befüllen sehr unterschiedlich. Und manche Kinder konnten nicht mitmachen, weil sie nur ein paar Stiefel hatten“, berichtet sie von Erfahrungswerten der Vergangenheit. Seitdem würde auf die selbst genähten Exemplare zurückgegriffen, die alle mit dem gleichen Inhalt gefüllt werden. „Aber wir wissen, dass manche der Händler, die die Stiefel in den Fenstern ausstellen, da auch noch etwas reinpacken“, erzählt Kathleen Hahn.

Die Nachfrage nach Marken und Stiefeln sei jedes Jahr hoch, berichtet Antje Dannehl-Klein. „Und für die Familien ist es eine schöne Gelegenheit, gemeinsam durch den Stadtteil zu laufen.“ Damit die Teilnehmer nicht ganz planlos bummeln müssen, würde Ende November noch eine Liste im Mehrgenerationenhaus ausgehängt, auf der die entsprechenden Händler stehen, in deren Schaufenstern sich Stiefel finden würden. Bisher seien zehn Stationen zusammengekommen, weitere Unterstützer könnten sich aber noch melden, erklären die Organisatorinnen.

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