zur Navigation springen

Warnemünde : Neues Kaffeehaus fürs Ostseebad

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Webers vom Stoppelhopser expandieren: „Wir haben uns in die Herzen der Warnemünder gebacken.“

svz.de von
erstellt am 15.Okt.2017 | 16:00 Uhr

In der Mühlenstraße 39 wird emsig gebaut. Wo einst Mode auf den Ständern hing, soll im Optimalfall bis zum 1. Advent ein schmuckes Kaffeehaus entstehen. Es wird gegründet von Kathrin und Olaf Weber, die bereits schräg gegenüber in der Mühlenstraße 11 den Stoppelhopser für Natur- und Regionalwaren sowie leckere Kuchen und Brötchen betreiben. Es soll Webers Neues Kaffeehaus heißen. Die Eheleute hatten Lust, ihr Unternehmen wachsen zu lassen.

„Wir haben uns mit unseren selbst gebackenen Torten und Kuchen quasi in die Herzen der Warnemünder gebacken“, sagt Olaf Weber. Seine Frau Kathrin ist die Backfee, die die Kunden mit Yoghurt-Sanddorn-, Apfel- oder anderen Torten erfreut. Wenn das Kaffeehaus entsteht werden im Stoppelhopser die Bäckerei und der Konditor-Schwerpunkt liegen. Später soll noch eine Dresdner Eierschecke in einer Kreation auf Warnemünder Art entstehen.

36 Plätze soll es künftig an der neuen Adresse auf etwas mehr als 100 Quadratmetern geben. Wegen der Wiedererkennung wird es in der Art dem Stoppelhoppser gleichen. Und es soll mehr als ein Kaffeehaus werden: „Es ist auch als Raum für Feiern nutzbar. So etwas fehlt den Warnemündern“, sagt Weber, der sich freut, dass sein Vermieter der Idee so aufgeschlossen gegenüber gestanden und das Paar unterstützt hat. Um eine normgerechte behindertengerechte Toilette zu bauen, haben die Webers richtig viel Geld investiert. „Aber es nützt nichts, das ist Vorschrift und barrierefrei muss es sein“, betont der Unternehmer.

Zu den weiteren Ideen gehören Veranstaltungen wie Lesungen, Diavorträge und Tanztee. Bei letzterem kann sich Weber auch vorstellen, dass das Personal Botschaften von Tisch zu Tisch leitet. Auch Ausstellungen mit regionalen Künstlern stehen auf der Wunschliste. Der regionale Bezug ist ihm ganz wichtig. Das fängt bei den Bauarbeiten für den Umbau der Mühlenstraße 39 an und hört beim Einstellen von Personal auf. „Wir werden drei bis fünf Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit schaffen“, kündigt Weber an. „Aber auch die Mitarbeiter sollen möglichst aus Warnemünde oder der näheren Umgebung stammen“. Das ist für die Geschäftsleute, die selbst in Warnemünde leben, wichtig. Und es hängt auch mit der Verbundenheit zur Region zusammen und ist zeitlich effektiver.

Zu dieser Expansion wurde das Ehepaar auch durch die Stammkunden gedrängt. Die konfrontierten das Paar immer mit Wünschen und Dingen, die es in Warnemünde nicht gibt. Das Kaffeehaus soll künftig täglich von 10 bis 18 Uhr öffnen. Danach finden dann geschlossene oder besondere Veranstaltungen für die Warnemünder statt. Und weil Weber immer gern mit seinen Gästen schnackt, bleibt er auch offen für deren Wünsche. Außerdem lieben die Webers ihre Arbeit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen