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Rövershagen : Neues Gebäude für Schüler fast fertig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im September kann Unterricht im dringend benötigten Erweiterungsbau der Europaschule Rövershagen starten. #wirkoennenrichtig

Die Arbeiten auf dem Gelände der Europaschule Rövershagen laufen auf Hochtouren, alles liegt im zeitlichen Plan. Bis Ende nächster Woche soll der dringend benötigte Erweiterungsbau der kooperativen Gesamtschule mit dem Landkreis Rostock als Träger so weit fertig sein, dass die Räume möbliert werden können. Denn zu Beginn des neuen Schuljahres werden in dem neu errichteten Modulbau schon die ersten Fünftklässler unterrichtet. „Innerhalb einer kurzen Zeitspanne wurden auf 1080 Quadratmetern 65 Module verbaut“, sagt Stephan Meyer, Dezernent für Inneres und Ordnung vom Landkreis.

Fünf Klassen- und vier Gruppenräume, ein großer Essensraum plus Ausgabeküche, dazu ein Lehrerzimmer sowie Sanitär- und Abstellräume sind in dem Neubau untergebracht. „Wir sind sehr froh, dass wir jetzt mehr Luft haben. Denn Schule braucht Raum und Zeit. Und Raum hatten wir bisher nicht“, erklärt Schulleiterin Dr. Christine Wolk. Der Ergänzungsbau sei seit vielen Jahren notwendig gewesen, weiß Stephan Meyer. Die Kapazitätsprognosen aus dem Jahr 2006 seien nicht mehr zutreffend.

„Egal ob Wärme- oder Brandschutz, das hier ist kein Provisorium, sondern wie ein konventioneller Bau“, weiß Horst Roller, Geschäftsführer der Firma Starsow Systemtechnik, die die Module hergestellt und innerhalb von rund einem Monat aufgebaut hat. Bei der Planung, die die Bentwischer Firma Friedrich Niemann übernommen hat, konnte die Schule ihre Wünsche einbringen. So erhält die Fassade noch eine blaue Verkleidung – „die Farben der Europaschule“, weiß die Projektverantwortliche beim Landkreis, Heike Dörfler.

Dieser hat rund 1,5 Millionen Euro, inklusive etwa 140  000 Euro für die Erschließung, in den L-förmigen Erweiterungsbau investiert, der auf fünf Jahre ausgelegt ist. Perspektivisch sei jedoch ein Schulneubau an gleicher Stelle favorisiert. So hat der Kreistag dieser Grundsatzentscheidung im März bereits zugestimmt.

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