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Friedhof Warnemünde : Neue Stelen für die Urnenanlage

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Auf dem Warnemünder Friedhof wird einiges verbessert und optimiert. Die zuständige Mitarbeiterin Martina Freund sprüht vor Ideen #wirkoennenrichtig

Auf dem Warnemünder Friedhof vollziehen sich derzeit bauliche Veränderungen. Unter anderem erhält die Urnengemeinschaftsanlage zwei neue Stelen und damit Platz für weitere Namen der Verstorbenen. Die Steine sind aus Granit, wiegen etwa 750 Kilogramm und werden von Ralf Holst und Marko Brandenburg von der Firma Alpina mithilfe schwerer Technik aufgestellt. Morgen wollen sie fertig werden.

An dieser Fläche hat sich etwas verändert: Es ist ein Kieselstreifen für einen Blumenbereich angelegt worden. Aber nicht zum Bepflanzen, sondern, damit Angehörige und Freunde Blumen für die etwa 900 Verstorbenen aufstellen können. An der einen Seite stehen Vasen dafür.

Seit November 2015 ist Martina Freund für den Warnemünder Friedhof zuständig. Sie liebt ihren Beruf und den Friedhof. Gerade in den vergangenen Tagen hat sie mit Kollegen Stiefmütterchen vor dem Eingang gepflanzt und auch vor der Feierhalle. Dort ist in der Mitte jeweils eine runde Fläche frei gelassen. „Wir wollen Rhododendron pflanzen, damit dort immer etwas Grünes zu sehen ist“, so die Grünamtsmitarbeiterin. Parallel wird bei der alten Urnengrabanlage ein neuer Randstreifen angelegt, damit es gepflegter aussieht. Gegenüber der Urnengemeinschaftsanlage ist eine kleine Ecke, wo Dinge liegen, die Mitarbeiter aus den Blumenstreifen und den Urnenanlagen herausnehmen. Das betrifft Engel aus Stein, persönliche Bilder, Schilder mit Namen und Ähnliches. „Das ist auf den Flächen nicht erlaubt“, sagt Freund. Damit die Leute das mitnehmen können, wird es eingestellt.

Ist diese Urnenanlage platzmäßig ausgeschöpft, gibt es in der Nähe eine weitere Fläche. Martina Freund sprüht vor Ideen. Das ist gut, dann fällt ihr vielleicht auch dafür eine Lösung ein: Sie hat von dem Wunsch gehört, dass es auf dem Warnemünder Friedhof eine Stele für Menschen geben könnte, die auf See bestattet werden. Dann würde der Name nach dem Tod zu lesen bleiben – wie bei anderen anonymen Bestattungen.

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erstellt am 11.Apr.2017 | 08:00 Uhr

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