#wirkoennenrichitg lokal : Neue Möbel vor der Kirche

Mitinhaberin Steffi Eicher von Guidos Coffeebar und Servicekraft Mandy Moh freuen sich, dass sie jetzt den Vorplatz der Kirche mit Außenplätzen bewirtschaften dürfen.
Mitinhaberin Steffi Eicher von Guidos Coffeebar und Servicekraft Mandy Moh freuen sich, dass sie jetzt den Vorplatz der Kirche mit Außenplätzen bewirtschaften dürfen.

Mit dem Meilenstein beginnt die Belebung der Mitte Warnemündes. Brunneninitiative arbeitet bereits

svz.de von
06. April 2017, 15:00 Uhr

Für Guido Eicher und viele Warnemünder hat sich gestern ein seit Jahren gehegter Wunsch erfüllt. Der Warnemünder Gastronom hat die schriftliche Genehmigung von der Tourismuszentrale erhalten, Außengastronomie auf dem Vorplatz der Kirche zu betreiben. 40 Plätze gibt es dort maximal. Bei der Möblierung hat Eicher hochwertige Bänke und Tische von schlichtem Aussehen gewählt, die zum Pflaster des Vorplatzes passen und diesem nicht seine eigentliche Wirkung nehmen. Auch die Sonnenschirme, die in der wärmeren Jahreszeit noch aufgestellt werden, sind ohne Werbung.

„Wir freuen uns über die Genehmigung, schaffen deshalb noch hochwertige Kaffemaschinen an und haben eine Voll- und eine Teilzeitkraft zusätzlich angestellt“, nennt Eicher die Konsequenzen dieser Genehmigung. Auch Pastor Harry Moritz gefällt das, was er gestern gesehen hat. „Das ist ein guter Start“, findet der Theologe. Für Ortsbeiratsvorsitzenden Alexander Prechtel (CDU) ist das ebenfalls ein erster und wichtiger Schritt zur Belebung des Kirchenvorplatzes. „Wir hoffen, dass der Platz in absehbarer Zeit zu dem Zentrum von Warnemünde wird“, sagt er. In Arbeit ist auch, dass die umstrittenen schwarz-weißen Poller vielleicht durch Bänke ersetzt werden. Ganz ohne Eingrenzung wird es nicht gehen: „Sonst wird der Kirchenvorplatz nur zugeparkt“, so Prechtel. Er kann sich einen Mix aus Bänken und Blumenkübeln denken. Prechtel gehört zur Brunneninitiative, die im Hintergrund Kosten recherchieren und die Bereitschaft von Leuten festhalten, die für Brunnen oder Wasserspiele spenden. „Außerdem haben wir eine Liste mit denkbaren Sponsoren zusammengetragen“, so Prechtel. Stehen die Einzelheiten zu Kosten und der Art der Gestaltung fest, muss überlegt werden, ob für den Zweck ein gemeinnütziger Verein gegründet wird, der befugt ist, dafür Spendenquittungen auszustellen.

Die Belebung des Vorplatzes begrüßt auch Tourismusdirektor Matthias Fromm. Er erteilte die ersehnte Genehmigung. „Das neue Angebot ist ein erster Schritt, um die Attraktivität des Seebades zu steigern. So ist ein Mix aus gastronomischer Nutzung und Veranstaltungsfläche zur Schaffung zusätzlicher Mehrwerte für unsere Urlauber und Tagesgäste geplant“, sagt Fromm.

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