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Neuer Stadtteil in Rostock : Nächster B-Plan für Biestow steht

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Insgesamt 350 Eigenheime sollen am Kiefernweg Platz finden #wirkoennenrichtig

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erstellt am 14.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Nach der Planungsfreigabe der Bürgerschaft für das Wohngebiet Nobelstraße wollen die Stadtplaner nun das nächste Projekt in Biestow anschieben. Zwischen Satower Straße und Biestow-Ausbau sollen rund 350 Eigenheime entstehen, überwiegend Einfamilienhäuser. „Die konkrete Bauweise, das Maß der baulichen Dichte sowie die zulässigen Hausformen werden im weiteren Prozess zu präzisieren sein“, heißt es in der Vorlage für die Bürgerschaft. Die soll in ihrer Sitzung im April den Auftrag für die Detailplanung des Wohngebiets Kiefernweg erteilen.

Das Wohngebiet soll auf zirka 35 Hektar rund 350 Eigenheimen Platz bieten.   Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0
Das Wohngebiet soll auf zirka 35 Hektar rund 350 Eigenheimen Platz bieten. Grafik: Stepmap, 123map, OpenStreetMap, ODbL 1.0

Fest steht schon jetzt: „Die äußere straßenverkehrliche Anbindung erfolgt an die Satower Straße, nicht über die Straße Biestow-Ausbau in Richtung Rostock“, so die Verwaltung. Die Einmündung im Norden soll dabei über Rostocker Gebiet erfolgen und den Einflussbereich der Kritzmower Nachbargemeinde nicht berühren. Wie die an der Nobelstraße ist auch diese rund 35 Hektar große Fläche bereits im gültigen Flächennutzungsplan für den Wohnungsbau reserviert. Die Grundstücke gehören überwiegend dem städtischen Wohnungsunternehmen Wiro. Das kommt auch für die Kosten der Vermessung, städtebaulichen Planung, Grünordnungsplan mit Ausgleichsbilanzierung sowie Immissionsschutzgutachten auf. Die Stadt selbst müsse nur die rund 4000 Euro für den Artenschutzfachbeitrag tragen, erklärt die Verwaltung. Sie rechnet durch die Versiegelung des bislang vorwiegend als Acker genutzten Gebiets mit einer Mehrbelastung des Abwassersystems. Die anfallende Menge soll voraussichtlich über den Kringelgraben abgeleitet werden. Eine Einbindung des Rotbäk-Systems sei aber auch denkbar. Diese Prüfung erfolgt unter anderem durch die Erarbeitung eines hydrologischen Gutachtens, so die Verwaltung.

Der Ortsbeirat Biestow beschäftigt sich am 22. Februar mit dem Projekt, das Gremium für Gartenstadt/Stadtweide am 2. März. Das Viertel wäre nach dem an der Nobelstraße das zweite auf dem Weg zum geplanten Groß Biestow. Insgesamt sollen am südlichen Stadtrand auf 345 Hektar 6700 Wohnungen für 13 000 Einwohner entstehen. Begleitet werden soll das Mammutprojekt mit neuer Straßenbahnanbindung von einem eigenen Beirat. Dessen Einrichtung hat die Bürgerschaft zuletzt mit großer Mehrheit zugestimmt. Anvisiert ist die erste Sitzung bereits für März.

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