#wirkoennenrichtig heimat : Nach Brand 1967: Kein Bier mehr in Rostock

Der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters wird der Großbrand im VEB Brauerei Rostock zugeschrieben. Am 1. August 1967 gegen 21 Uhr schlugen an der Doberaner Straße Flammen aus den Lagerräumen, die schnell auf weitere Gebäude übergriffen. Das Feuer soll bis Kessin und Lütten Klein zu sehen gewesen sein.
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Der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters wird der Großbrand im VEB Brauerei Rostock zugeschrieben. Am 1. August 1967 gegen 21 Uhr schlugen an der Doberaner Straße Flammen aus den Lagerräumen, die schnell auf weitere Gebäude übergriffen. Das Feuer soll bis Kessin und Lütten Klein zu sehen gewesen sein.

In jeder Wochenendausgabe der NNN veröffentlichen wir historische Ansichten unserer Hansestadt Rostock.

svz.de von
02. April 2017, 15:00 Uhr

Der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters wird der Großbrand im VEB Brauerei Rostock zugeschrieben. Am 1. August 1967 gegen 21 Uhr schlugen an der Doberaner Straße Flammen aus den Lagerräumen, die schnell auf weitere Gebäude übergriffen. Das Feuer soll bis Kessin und Lütten Klein zu sehen gewesen sein.

Es bedrohte Wohnhäuser in der Leonhardstraße und – wie auf dieser Aufnahme zu sehen – die Universitätskliniken (rechts die ehemalige Frauenklinik). Die Rostocker Berufsfeuerwehr, unterstützt von den Betriebswehren sowie den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt und ihrer Umgebung, konnte jedoch ein Übergreifen der Flammen verhindern und den Brand löschen. Glücklicherweise kam kein Mensch zu Schaden. Allerdings fiel die gesamte Flaschenbierproduktion der Brauerei aus – unter Bedingungen der DDR-Planwirtschaft während des Hochsommers mitten in der Urlaubssaison eine Katastrophe!

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