Warnemünde : Musik neben Skulpturen

Begeistert mit einer ganz besonderen Stimme: Sängerin Dani Voigt. Sie tritt neben dem Kunstwerk „Die Insel der Frauen“ von Bildhauer Wolfgang Friedrich bei der Querstraße nahe der Seekiste zur Krim auf.
Begeistert mit einer ganz besonderen Stimme: Sängerin Dani Voigt. Sie tritt neben dem Kunstwerk „Die Insel der Frauen“ von Bildhauer Wolfgang Friedrich bei der Querstraße nahe der Seekiste zur Krim auf.

Vom 1. bis 5. Juni finden die 3. Tage der Kunst im öffentlichen Raum im Ostseebad statt #wirkoennenrichtig

svz.de von
28. Mai 2017, 16:00 Uhr

Das Kunstwerk „Die Insel der Frauen“ von Bildhauer Wolfgang Friedrich wird jetzt von Sängerin Dani Voigt einmal ganz anders in den Fokus gerückt. Die Rostocker Musikerin gehört zu den engagierten Künstlern der Veranstaltung Musik, Kunst und Mee(h)r, die vom 1. bis 5. Juni im Ostseebad veranstaltet wird. Bei den 3. Tagen der Kunst im öffentlichen Raum gibt es teilweise Unplugged-Konzerte neben oder in der Nähe von Kunstwerken. Die Idee hatte vor drei Jahren unter anderem Doc Andreas Buhse entwickelt. Damals begann alles beim so genannten Roten Pfeil, dem Kunstwerk „Hier und Jetzt – where the magic happened“ von Clea Stracke und Verena Seibt. Zu diesem hatte der Musiker Olaf Hobrlant ein eigenes Lied geschrieben. Er tritt auch in diesem Jahr mit diesem und einem neuen Rostock-Song dort auf.

„Was ich dabei besonders gut finde: Die jeweilige Skulptur verschmilzt mit der Musik zu einem Gesamtkunstwerk“, sagt Andreas Buhse. Die Begeisterung der Künstler für das Projekt ist groß. „Es ist eine ganz andere Art, aufzutreten“, sagt Dani Voigt. Auf diese Weise werden vielleicht manche Kunstwerke stärker in das Bewusstsein der Einheimischen und Besucher gerückt. Bei den Auftritten versuchen die Musiker, dass die thematische Ausrichtung ihrer Songs zum jeweiligen Kunstwerk passt. Auch in die Abendshows im 89-jährigen Kurhausgarten werden die Kunstwerke einbezogen.

Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt. Organisiert wird sie von Andreas Buhse, Knut Linke, der Tourismuszentrale und dem Leuchtturmverein.

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