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Rostock : Montag startet der Kreuzungsbau

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bis Jahresende nur temporäre Verkehrseinschränkungen auf der Stadtautobahn in Höhe Evershagen. Probepfahl für die neue Brücke geplant #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 01.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Die Versorgungsunternehmen sind mit den Leitungsverlegungen fertig und haben vor Ort Baufreiheit geschaffen – jetzt kann es losgehen: Am Montag starten offiziell die Arbeiten für das neue und ampelfreie Kreuzungsbauwerk in Evershagen. „Autofahrer müssen dann bis Jahresende immer mal wieder temporär, aber noch nicht durchgängig mit Einschränkungen rechnen“, sagt Michael Eichert. Dem Dezernatsleiter vom Landesamt für Straßenbau zufolge wurde die Gesamtmaßnahme zweigeteilt.

Begonnen werde mit dem Neubau der Straßenbrücke für die Überführung der Verbindungsstraße Evershagen/Schmarl über die Bundesstraße 103. Die 16,50 Meter breite Querung mit zwei Fahrstreifen Richtung Evershagen und einem Richtung Schmarl soll parallel zur Straßenbahnbrücke entstehen. An der Nordseite ist ein gemeinsamer Geh- und Radweg geplant. Die Durchfahrthöhe beträgt 4,70 Meter. Ziel sei es, im Herbst 2018 mit der Errichtung des Bauwerks, das für eine Haltbarkeit von 100 Jahren geplant ist, fertig zu werden. Die dazugehörigen Straßenbauarbeiten starten im März 2018 und dauern laut aktueller Planung bis Dezember 2019.

Bereits seit einigen Tagen müssen Autofahrer, die aus Warnemünde Richtung Innenstadt fahren, aufgrund einer Fahrspuränderung das Tempo drosseln. „Das ist Teil der bauvorbereitenden Maßnahmen. Wir verbreitern ja im Bereich der Brücke die Stadtautobahn, damit wir alle Fahrspuren aufrecht erhalten können“, so Eichert.

Auf der östlichen Seite Richtung Warnemünde werde auch noch ein Probebohrpfahl aus Stahlbeton errichtet. Der soll zeigen, ob der Baugrund den Belastungen der neuen Brücke, die auf Stahlbetonpfählen gegründet werden soll, standhält oder noch Optimierungen nötig werden. Für das gesamte Brückenbauwerk sind Kosten von 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Der Bund trägt davon 70 Prozent, die Hansestadt den Rest. Die Planungskosten seien zum wesentlichen Teil vom Land MV getragen worden.

Während der gesamten Baumaßnahme werde der Verkehr auf der Stadtautobahn aufrecht erhalten. „Zeitweise notwendige Vollsperrungen werden in die Abend- beziehungsweise Nachtstunden verlegt und rechtzeitig angekündigt“, so Eichert.




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