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Jugendherberge Warnemünde : Mit mehr Pfiff in die neue Saison

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gästehaus präsentiert sich nach seiner Sanierung mit Themenwelt im Surferstyle. Verband investiert 300 000 Euro #wirkoennenrichtig

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erstellt am 08.Mär.2017 | 11:50 Uhr

Die Warnemünder Jugendherberge gehört zu den Besuchermagneten des Landesverbandes der Jugendherbergen. In den 18 Häusern in ganz MV wurden im vergangenen Jahr 130 458 Gäste begrüßt, in der Fünf-Sterne-Herberge im Ostseebad waren es allein knapp 38 000. „Das Haus in Warnemünde ist nach Prora die am meisten besuchte Adresse im Land“, bilanziert Kai-Michael Stybel, Vorstandsvorsitzender des DJH-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Jugendherbergen wollen auch zukünftig ihrem Anspruch nach hoher Qualität gerecht werden und die Position als größter und wichtigster Anbieter von Kinder- und Jugendübernachtungsstätten im Land ausbauen. Deshalb sind über einen Zeitraum von zwei Jahren, der sich bis Ende 2017 erstreckt, über drei Millionen Euro in Renovierung und Umbau investiert worden. Auch Warnemünde wurde dabei im großen Stil bedacht. „Hier haben wir 300 000 Euro investiert“, sagt Stybel. Die Warnemünder Herberge verkörpert die Themen Gesundheit und Sport, die sich nun in der Farbe Blau widerspiegeln. Auch die 122 Zimmer haben eine Frischekur erhalten , die Möbel sind von einer Fachfirma aufgearbeitet worden, was dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanken der Jugendherbergen entspricht.

Ganz neu ist der Bereich des Empfangstresens mit einem kleinen Bistro-Areal. Der Clou ist ein Themenweltenzimmer im Surferstyle. Hier sorgt ein Wassersportanbieter mit halbierten Boards für das Sommergefühl. Außerdem gibt es Lesesäcke, Bistro-Sessel, einen Billard-Tisch und Fernseher sowie eine Ecke zum Chillen. Auf der Wunsch- und Vorhabenliste für das kommende Jahr steht noch eine Ostseekiste. Das Projekt ist von der Küsten Union Deutschland vorangetrieben worden. Anke Vorlauf war daran maßgeblich beteiligt. „Das ist ein Projekt, dessen Entwicklung Jahre dauert, weil jeder Schritt auch getestet werden muss, ob es gut nachvollziehbar für Kinder und Jugendliche ist“, sagt die Küsten-Unions-Mitarbeiterin. Für die Jugenherberge Warnemünde soll eine eigene Kiste zusammengestellt werden, bei der Meeresmüll im Mittelpunkt steht. Diese Kiste soll ohne erhobenen Zeigefinger auskommen und auf spielerische Weise die Kinder zum nachhaltigen Umgang und zur Wertschätzung des Lebensraumes Ostsee anregen. Anett Symalla, Pädagogin der Umwelt-Jugendherberge Born-Ibenhorst, erhält bereits in diesem Jahr so eine Kiste. „Wir freuen uns darauf, das ist ein großartiges Angebot“, sagt sie. Die ersten beiden Ostseekisten hatten die Jugendherbergen Ückermünde und Prora erhalten.

Auch Warnemündes Herbergsleiter Jörg Sonntag ist froh über die Veränderungen. „Es ist wirklich großartig geworden“, sagt er. Seine Rezeptionistin Sindy Burr genießt die verbesserten Bedingungen am neuen Empfangstresen in Warnemünde ebenfalls.

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