Markgrafenheide : Mängelliste für den Heideort

Beim Rundgang durch Markgrafenheide: Ortsbeiratsvorsitzender Jürgen Dudek (Mitte, r.) und Amtsleiter Heiko Tiburtius, dahinter: Polizeihauptmeister Heiko Heyden, Revierförster Christoph Willert, Polizeihauptmeister Olaf Schöpke, Tourismusdirektor Matthias Fromm, Sigrid Till und René Zarnikow vom Ortsamt, davor Volkmar Lässig vom Ortsbeirat.  Fotos: mapp
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Beim Rundgang durch Markgrafenheide: Ortsbeiratsvorsitzender Jürgen Dudek (Mitte, r.) und Amtsleiter Heiko Tiburtius, dahinter: Polizeihauptmeister Heiko Heyden, Revierförster Christoph Willert, Polizeihauptmeister Olaf Schöpke, Tourismusdirektor Matthias Fromm, Sigrid Till und René Zarnikow vom Ortsamt, davor Volkmar Lässig vom Ortsbeirat. Fotos: mapp

Traditioneller Rundgang mit Ämtern, Polizei und Ortsbeiratsmitgliedern #wirkoennenrichtig

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07. Juni 2017, 12:00 Uhr

Einmal im Jahr nehmen Markgrafenheider ihren Stadtteil noch genauer ins Visier. Bei einem Rundgang listen sie Mängel auf, sprechen auch das an, was sich verbessert hat. Wegen der Effektivität sind auch Heiko Tiburtius, Leiter vom Amt für Verkehrsanlagen, die Kontaktbeamten Olaf Schöpke und Heiko Heyden, Tourismusdirektor Matthias Fromm, Ortsamtsleiterin Franka Teubel und Mitarbeiter ihres Teams, Revierförster Christoph Willert und Vertreter anderer Ämter dabei.

Start ist alljährlich beim Heidehaus. Hier wünschen sich die Mitglieder des Ortsbeirates, dass mit Rasenkantsteinen der Eingang dauerhaft ordentlich gestaltetet wird. Beiratsvorsitzender Jürgen Dudek spricht ein Kompliment an einen Nachbarn aus dem gepflegten Nebenhaus aus. „Er hat hier freiwillig den Weg gekärchert.“ In der Albin-Köbis-Straße befinden sich an einer Grundstücksgrenze Schuppen, hinter denen illegal Grünschnitt gelagert wird. Für das Rondell nahe beim Heidekonsum gibt es einen Wunsch zum Stadtjubiläum: „Wir würden gern Frühblüher in die Erde bringen, damit es zum Stadtjubiläum 2018 grünt und blüht“, übermittelt Dudek. An diesem Areal ging es noch um eine Querungshilfe, die oft überfahren wird und bei Schnee nicht gut zu sehen ist. Hier wird mit Amtsleiter Tiburtius nach einer besseren Lösung gesucht. Ein weiterer Punkt: „Bei der WC-Anlage wäre eine Außengestaltung und kleinere Reparaturen angebracht“, ergänzt Henry Klütze. Ebenfalls besprochen wurde die neue Toiletten-Anlage, die in Hohe Düne am Fähranleger entstehen soll.

Immer noch unbefriedigend ist die Situation der ehemaligen Turnhalle. In einer Ortsbeiratssitzung 2010 wurde informiert, dass sie zum Verkauf steht. Der damalige Käufer wollte das Haus um eine Etage für zwei Wohnungen aufstocken und außerdem eine Fläche für Ausstellungen, Lesungen und und Konzerte schaffen. Im Frühjahr 2012 sollte das Projekt fertig sein – bei den Plänen ist es geblieben.

Während des Rundganges wurde festgestellt, dass eine gute Lösung beim Übergang in Markgrafenheide zum Parkplatz am Kletterwald fehlt. Ob das mit Piktogrammen oder anders gelöst werden muss, darüber werden die Ämter sich einigen müssen.

Wegen Totästen an einer Eiche vor dem Lokal Forsthaus sprach Wirtin Christiane Busch Revierförster Christoph Willert an. Gegenüber auf dem Parkplatz beim Bootsverleih wies Volkmar Lässig, der auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Heide ist, auf den ungünstigen Standort eines Hydranten hin, der oft zugeparkt wird. Alles in allem, so die Bilanz, hat der Ort nur kleinere Probleme.

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