zur Navigation springen

Interview : Lehrerkind Stufe 3 erzählt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bastian Bielendorfer ist am 1. November mit seinem neuen Buch bei Hugendubel . #wirkoennenrichtig

von
erstellt am 27.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Bastian Bielendorfer ist das Lehrerkind, einer, der mit seinem „Schicksal“ andere zum Lachen bringt. Nach seinem erfolgreichen Erstling „Lehrerkind“ folgten weitere und ganz frisch „Papa ruft an“. Einblicke in sein bisher nach eigener Aussage lustigstes Buch gibt der Gelsenkirchner am Mittwoch, 1. November, bei der Rostocker Buchhandlung Hugendubel. Im Interview mit NNN-Redakteurin Nicole Pätzold-Glaß verrät er, wie es um das echte Verhältnis mit seinen Eltern bestellt ist, wer sich heimlich in Lesungen schleicht und was er sich von Rostock erhofft.

Ihre Eltern machen mit Ihren Büchern ganz schön was mit. Gibt es noch was zu Weihnachten für Sie?

Bielendorfer: Meine Eltern haben viel Humor und lesen die Bücher vorher ja sogar Korrektur, typisch Lehrer also. Außerdem bin am Ende der Geschichten faktisch immer ich der Depp, nicht meine Eltern. Naja, gut, außer in der Story, in der mein Vater eine Dose Ravioli mikrowelliert hat. Ungeöffnet. Danach konnte erst mal die Küche renoviert werden.

Nach toten Hunden, der Tina und Teleshopping in den Gesprächen mit Mama, ruft nun Papa an. Was hat Ihr Publikum von ihm zu erwarten?

Ich gebe zwei Stunden komplette Lachgarantie. Ich habe das Glück, dass mein Humor bei allen Altersklassen funktioniert, bei der größten Show meiner Tour im Savoy Theater Düsseldorf waren unter den 500 Leuten viele Familien, die samt Opa, Oma und den Kids angereist waren und alle hatten Spaß. Das wird auch in Rostock so sein.

Was für ein Programm kommt auf die Gäste am 1. November zu – ein Hybrid aus Kabarett und Lesung?

Kabarett wohl kaum, ich bin kein Kabarettist, sondern Komiker und so sehe ich auch meine Show, bei mir gibt es keinen erhobenen Zeigefinger. Ich lese aus meinem neuen Buch und erzähle dazwischen Anekdoten aus dem Alltag eines Menschen, der ein Lehrerkind Stufe 3 ist. Meine Mutter war Lehrerin an meiner Grundschule, mein Vater mein Lehrer am Gymnasium und mein Onkel der Schuldirektor. Glauben Sie mir, da gibt es viel aufzuarbeiten.
Mit welchem Publikum rechnen Sie? Schülern, Lehrern, Ihren Eltern?

Naja, ich weiß, dass viele Lehrer inkognito kommen, sonst ist das Publikum bei meinen Shows wirklich bunt gemischt. Ich weiß, dass viele Schüler von dem Begriff „Lesung“ das Gefühl kriegen, Thrombosestrümpfe anziehen zu müssen. Das ist aber bei mir nicht der Fall, versprochen.

Waren Sie schon mal in Rostock?

Peinlicherweise noch nie. Ich habe schon so viele Städte der neuen Bundesländer bereist, aber in Rostock war ich noch nie. Ich hoffe, dass ich an dem Tag zumindest ein bisschen was sehen kann, ich denke Rostock bietet sicher ein paar tolle Sehenswürdigkeiten.

Wird es weitere Bücher geben? Gibt es noch hinlänglich familiäres Potenzial für weitere Geschichten?

Das weiß ich noch nicht. „Papa ruft an“ ist mein viertes Buch über die Familie und bisher mein lustigstes. Irgendwann wird es wohl einen Generationswechsel geben, wenn ich selbst Kinder habe. Dann heißt es vielleicht „Komikerkind“, mal sehen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen