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Warnemünde : Kontrastreiche Slüter-Suite

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

220 Gäste besuchen und bejubeln einmalige Aufführung in der Kirche. Zeitreise ins Jahr 1525 #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Am Ende der Slüter-Suite gab es am Freitag zu Recht sehr viel Beifall. Die einmalige Aufführung „Uns Messias in Warnemünde“ in der Warnemünder Kirche zu den Slüter-Tagen war kontrastreich und ein spannender Mix aus verschiedener Musik, Erzählung und Filmausschnitten. Letztere stellte Robert Kirschneck-Freihslich zusammen. Ihre Vielschichtigkeit verleiht diesen Warnemünder Aufführungen immer eine besondere Note. Erstmals gab es eine Zusammenarbeit zwischen Ola van Sander und Kantor Sven Werner sowie dem Chor der Kantorei, die rockige Klänge und geistliche Musik vereinte. Was wirklich einmalig ist: Hier in Warnemünde bringen sich bei solchen kreativen Projekten viele Menschen ein.

Die Geschichte basierte auf einigen Motiven der Romanreihe „Der Rebell von St. Petri“. Die multimediale Show stellte das mittelalterliche Leben von Warnemünde in den Mittelpunkt und erzählte, wie es 1525 in dem kleinen Fischerort zum ersten protestantischen Gottesdienst unter freiem Himmel kam. Jobst Mehlan, der als exzellenter Sprecher bekannt ist, führte das Publikum von der Kanzel aus durch diese Zeitreise ab dem Mittelalter. Die Rolle seines Enkels verkörperte der Warnemünder Schüler Maximilian Paulus, der dabei ein gelungenes Debüt als Sprecher unter Beweis stellte.

Was von vornherein bekannt war: Diese Aufführung war nicht nur eine Premiere, sondern gleichzeitig die einzige Vorstellung. Eine Wiederholung ist nicht geplant. Auch deshalb kamen die 220 Gäste.

Als klassisches Gegenüber hat es am Sonnabend ein großes Konzert für Chor, Solisten und Orchester in der Kirche gegeben, bei dem die Psalmen Davids im Mittelpunkt standen. Auch das Konzert war beeindruckend. Den Abschluss der Slüter-Tage bildete ein Auftritt am Sonnabend im Ringelnatz mit Leon Zeug und Marie-Louise Böning. Sie schlüpften bei einem Tribut-Konzert in die Rollen ihrer Idole Amy Winehouse und Leonard Cohen. Knut Linke von der Agentur Kulturmeer hatte alles organisiert.

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