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#wirkoennenrichtig lokal : Klassik trifft Moderne

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Zwanzig12 bietet das Flair einer klassischen Bar, kombiniert mit der Bequemlichkeit eines modernen Restaurants #wirkoennenrichtig kneipe

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2017 | 12:00 Uhr

In dem Bar-Restaurant mit Namen Zwanzig12 mischen sich modernes Ambiente und klassischer Stil. Von außen eher an die Hochzeiten der Hanse erinnernd, bietet das Zwanzig12 ein modernes Inneres. Vor allem grauer Stoff und grob behauene Holzbalken dominieren die Einrichtung. Immer wieder blitzen Details aus Edelstahl auf.

Direkt neben der Tür sitzt eine große Familie beisammen, an den kleineren von gedämpftem Licht beleuchteten Plätzen finden sich schick gekleidete Pärchen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren, trinken Cocktails und reden, ohne belauscht zu werden. Die neumodische Musik wird nur unterschwellig wahrgenommen und stört die Gespräche nicht. Das Zwanzig12 gehört eher zu den gehobeneren Kneipen der Rostocker Innenstadt.

Hinter der geschwungenen Theke stehen bunte Flaschen exotischer Spirituosen neben Klassikern wie Whiskey und Wodka. Barkeeper Lars Pfützner greift gezielt in das Gewirr aus Flaschenhälsen. Er mischt drei Flüssigkeiten in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas und beginnt zu rühren. „Klassisch“, sagt er und grinst. „Dabei ist es wichtig, die Drinks kalt zu mixen“, erklärt er.

Und genau dafür stehe das Zwanzig12 laut Inhaber Robert Plath: das klassische Bargefühl, gemischt mit Ansätzen der modernen Kneipenszene. Pfützner: „Ich möchte die Rostocker dazu animieren, auch mal wieder altmodisch gemixte Drinks zu ordern und sich auf den Genuss zu konzentrieren.“ Aus eben diesem Grund gebe es im Zwanzig12 keine Flaschenflips und knallbunten Drinks mit Schirmchen im Glas. Selbst Pfützners Arbeitskleidung passt sich diesem Stil an. Ein schlichtes weißes Hemd mit hochgerollten Ärmeln, schwarze Hosen- und Ärmelträger und eine dunkle Hose.

Die Idee zum Bar-Restaurant kam Plath während der Objektsuche. Der ehemalige Eventmanager und sein Geschäftspartner Peter Rößner hatten sich in Rostock nach einem passenden Gebäude umgeschaut und den denkmalgeschützten Speicher gefunden. Das Gebäude ist ein Überbleibsel der Fabrik des Chemikers Friedrich Witte. „Als wir hier hereinkamen wussten wir, dass das der richtige Platz für unser Vorhaben ist“, berichtet Plath. Daraufhin kristallisierte sich die Planung zum Zwanzig12 heraus. „Wir fanden, dass so ein Gastronomiebetrieb wie unserer in Rostock noch nicht so zu finden ist“, sagt Plath.

Das Zwanzig12 ist sowohl Restaurant als auch Bar. „Wir versuchen hier keine Gewichtung auf eine besondere Richtung zu legen“, so Plath. Darum heiße das Lokal auch Zwanzig12. „Wir wollten einen neutralen Namen, denn zuerst wussten wir nicht, ob es mehr in Richtung Restaurant oder Bar geht.“ Mittlerweile, da sind sich Inhaber Plath und Barchef Pfützner einig, habe das Zwanzig12 aber bewiesen, dass beides zu gleichen Teilen funktionieren kann.

Unter der Woche sei die Kundschaft vornehmlich zum Essen da, am Wochenende dann eher zum gemütlichen Cocktailtrinken. „Hier wird immer alles frisch zubereitet – das Essen und die Getränke“, erzählt Plath. Denn das sei es, was die Kunden schätzen. „Ich bekomme schon eine überwiegend positive Resonanz“, sagt Plath.

Allerdings greift auch hier: Qualität hat ihren Preis. „Wir sind für jeden offen und freuen uns über alle Kunden. Aber unsere Preise sind nicht die niedrigsten.“ Das liege vor allem daran, dass das Zwanzig12 viele Raritäten führe. „Momentan haben wir zwei Flaschen alten Whiskeys, den es nicht einmal mehr im Internet zu finden gibt. Wenn also jemand einmal etwas Besonderes probieren möchte, dann kann das vielleicht auf unserer Karte zu finden sein“, meint Plath. Immerhin könne das Zwanzig12 mit mehr als 200 Spirituosen aufwarten. Außerdem können die Gäste zwischen etwa 60 Cocktails wählen. Regelmäßig bietet Barkeeper Pfützner seinen Kunden zudem so genannte „Signature Drinks“ an – Eigenkreationen, die dem Charakter des Zwanzig12 entsprechen.

„Wir versuchen, unsere Drinks an überregionale Standards anzulehnen“, sagt Plath. Schließlich solle dem Kunden etwas geboten werden. Besonders gut laufe der „Moscow Mule“, gemacht aus Absolut Wodka, Gurke, Limettensaft und Zitronenlimonade. Wer möchte, kann im Zwanzig12 auch rauchen, allerdings nur in dem dafür eigens eingerichteten Raucherzimmer in der Whiskeylounge.

Sieben Tage die Woche hat das über zwei Etagen gehende Bar-Restaurant geöffnet. „Die einzigen Ausnahmen sind Weihnachten und geschlossene Gesellschaft an Silvester“, sagt Plath. An den anderen Tagen im Jahr können die Besucher zum Essen und Trinken kommen.

„Wir planen auch in Warnemünde ein Zwanzig12 zu öffnen“, verrät Plath. „Zwar bekommen wir auch hier in Rostock vermehrten Zulauf von Touristen, dennoch wäre Warnemünde da vor allem im Sommer ein gutes Standbein.“

Kontakt:

Telefon: 0381/87 73 36 60

Im Internet:

www.zwanzig12.de/

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