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Rostock : Kita-Eltern haben jetzt eigene Vertretung

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Neuer Stadtrat mit sechsköpfigem Vorstand gegründet. Eines der ersten Themen sind die Entgelte. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 09.Nov.2017 | 08:00 Uhr

Die Gründung ist vollzogen – Rostock hat seit Dienstagabend einen eigenen Kita-Stadtelternrat. Vertreter von 16 Kitas und 2 Horten aus der Hansestadt waren auf der konstituierenden Sitzung anwesend. Wanda Holzhüter, Lars Hexel, Daniel Franz, Sven Prüfert, Cindy Scharlock und Bastian Schwennigcke wurden in den Vorstand gewählt. „Die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes steht noch aus und wird zeitnah auf dessen erster Sitzung beschlossen“, sagt Bastian Schwennigcke, einer der Initiatoren des Kita-Stadtelternrates. „Wir sind erst das dritte Gremium für Krippe, Kita und Hort in MV“, sagt der zweifache Vater. Vertreter der anderen beiden Elternräte – von der Mecklenburgischen Seenplatte sowie aus Schwerin – hätten bereits zugesagt, ihre bisherigen Erfahrungen weiterzugeben. Auch die SPD-Fraktion der Rostocker Bürgerschaft begrüßt das Vorhaben und fordert „ein kleines Budget aus dem städtischen Haushalt“ zur Unterstützung des Gremiums.

Auf der Sitzung am Dienstag wurde auch die Geschäftsordnung beschlossen und eine erste Liste der zu bearbeitenden Themen festgelegt. „Dabei geht es zum Beispiel um das Entgelt und darum, wie die bei der Landtagswahl versprochene weitere Bezuschussung der Eltern umgesetzt wird und inwieweit das mit den Kostensteigerungen bei den Trägern zusammengeht“, so Schwennigcke. Hauptaspekt dabei sei die Transparenz bei der Kommunikation, für die der neue Kita-Stadtelternrat sorgen will.

Auch Informationsweitergabe steht auf der Agenda, zum Beispiel, wenn es darum geht, wie die Einrichtungen mit den Themen Risikomanagement oder Standards bei der Hygiene umgehen. „Es geht uns nicht darum, Vorwürfe zu formulieren, sondern um die Weitergabe von Wissen an einzelne Eltern oder Elternvertretungen“, erklärt das Vorstandsmitglied. Gegenüber der Verwaltung wolle man konstruktiv und Gesprächspartner auf Augenhöhe sein. Zu größeren und komplexen Themenfeldern sollen deshalb innerhalb des Stadtgremiums Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich tiefer mit der jeweiligen Materie beschäftigen. Außerdem gelte es jetzt, die Liste der Themenfelder zu priorisieren und weitere Mitstreiter zu gewinnen.

Die nächste öffentliche Mitgliederversammlung ist für den 12. Dezember geplant und beginnt 18 Uhr in der Europäischen Fachhochschule, Werftstraße 5.

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