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Warnemünde : Heine-Schule: Umzug im Sommer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ab September lernen Kinder für zwei Jahre im Container in der Parkstraße. Baubetrieb versichert nahtlosen Übergang nach den Ferien. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 10.Nov.2017 | 12:00 Uhr

Die Schüler der Heinrich-Heine-Grundschule bekommen eine Aula, einen Essensraum und einen neuen Hort. Für die Zeit der Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Gebäude von 1881 und dem Erweiterungsbau müssen die Kinder für zwei Jahre in einen Container umziehen. Der soll vorbehaltlich aller notwendigen Genehmigungen im Sommer 2018 errichtet werden, so Josefine Rosse, Sprecherin des zuständigen Kommunalen Eigenbetriebs für Objektbewirtschaftung und -entwicklung (KOE). Der Umzug soll während der Ferien erfolgen.

Die Kinder werden in einem zweigeschossigen Container auf dem Sportgelände in der Parkstraße untergebracht – abseits des Baulärms. In dem 41 Meter langen und 15 Meter breiten Interimsbau sollen zehn 54 Quadratmeter große Klassenräume sowie ein Computerkabinett und ein mehr als 100 Quadratmeter großer Speisesaal für die Grundschüler Platz finden. Ziel sei es, in den Sommerferien die Klassenräume freizuziehen, sodass die Schüler ihren letzten Schultag in der Heinrich-Heine-Schule und den ersten in der Parkstraße verbringen, so KOE-Sprecherin Rosse.

Neben Aula und Essensraum soll der neue Anbau der Grundschule ein Computerkabinett, einen Musikraum sowie zwei Förderräume beherbergen. Im Zuge der Baumaßnahme wird auch der alte Hort der Heinrich-Heine-Schule abgerissen, die Betreuung im Container stattfinden. Der neue Hort wird dann mit in das sanierte und erweiterte Schulgebäude integriert werden. Nach dem Umbau soll die Grundschule barrierefrei sein und insgesamt mehr Platz zum Lernen und Arbeiten bieten. Die Container-Zwischenlösung kostet etwa eine Million Euro, der neue Anbau und die Sanierung der Heine-Schule insgesamt sieben Millionen Euro. Davon stammen fünf Millionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre). Auf den Sportunterricht müssen die Schüler aber auch während der Lernphase im Container nicht verzichten. Er werde so aufgestellt, dass keine Einschränkungen vorliegen, dass Rasenflächen und die Laufbahn genutzt werden können, so Rosse.

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