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Rostock : Grundstein gelegt

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Wohnungsgenossenschaft Schifffahrt-Hafen baut in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt für fast zehn Millionen Euro drei Häuser mit insgesamt 40 Wohnungen. Bis September 2018 soll der Eschenhof stehen. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 18.Jul.2017 | 21:00 Uhr

Drei Häuser mit zusammen 40 Wohnungen plus ebenso vielen Stellplätzen in der Tiefgarage baut die Wohnungsgenossenschaft Schifffahrt-Hafen (WGSH) zwischen Patriotischem Weg 79/80 und L 22. Heute legten die Vorstände Roland Blank und Andreas Lübcke mit rund 100 Gästen den Grundstein für den Eschenhof. Im September 2018 wollen sie die ersten Neubauwohnungen der WG in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt einweihen.

„Wir haben bereits 100 Bewerber, aber gehen noch nicht in die Vermietung“, sagt Blank. Das sei erst ein halbes Jahr vor der Fertigstellung geplant, um beiden Seiten Sicherheit zu verschaffen. „Die Nachfrage im Viertel kommt nicht nur von Studenten, sondern auch von Familien mit Kindern und Senioren“, so Lübcke. Diese soziale Durchmischung passe genau ins Profil der Genossenschaft, deren Ziel „sozial verantwortbare Wohnraumversorgung“ sei, erklärt Blank. Für die Mieter im Eschenhof veranschlagt er einen Quadratmeterpreis von rund 10,50 Euro. Die Zwei- bis Vierraumwohnungen verfügen dabei über 51 bis 110 Quadratmeter Fläche, 13 verschiedene Grundrisse, Warnowblick und jeweils Balkon oder Dachterrasse. Per Auto erschlossen werden sie über die L 22.

Das Zehn-Millionen-Euro-Vorhaben stemmt die WG komplett allein. „Es ist unser Startprojekt für eine kommende, intensive Bauphase“, sagt Blank. Diese umfasst insgesamt 470 neue Wohnungen, unter anderem in Schmarl, in der Südstadt, am Rosengarten und in Sievershagen. Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) begrüßt das Engagement ausdrücklich. „Wir haben uns das wirklich ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2020 insgesamt 6000 neue Wohneinheiten in Rostock zu errichten“, sagt er. Bis zu 700 davon könnten allein auf dem Groten Pohl in der Südstadt und am Rosengarten entstehen – „vorausgesetzt, es gibt den endgültigen politischen Beschluss dazu“, erklärt Methling.

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