Uni Rostock : Grundschullehrer ziehen im Juli um

Die Flächen in den unteren Geschossen der Jakobi-Passage haben bereits häufiger den Nutzer gewechselt. Ein Umzug der Grundschulpädagogen von Lichtenhagen in die Stadt würde die Wege zwischen Seminaren extrem verkürzen.
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Die Flächen in den unteren Geschossen der Jakobi-Passage haben bereits häufiger den Nutzer gewechselt. Ein Umzug der Grundschulpädagogen von Lichtenhagen in die Stadt würde die Wege zwischen Seminaren extrem verkürzen.

Studierendenausschuss sieht Unterbringung in Jakobi-Passage als Erfolg #wirkoennenrichtig

svz.de von
08. Februar 2018, 12:00 Uhr

Große Freude bei den Lehramtsstudenten der Uni Rostock: Der Plan, die Grundschulpädagogen aus den baufälligen Gebäuden in Lichtenhagen in die Jakobi-Passage in der Innenstadt umzusiedeln, nimmt Formen an. „Die Vermieterin hat die Baugenehmigung von der Stadt erhalten und darf jetzt für die Belange der Universität umbauen“, sagt Christian Hoffmann, Sprecher des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften (BBL) MV. In einem halben Jahr sollen die Studenten ihr neues Quartier beziehen.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) sieht in den Umzugsplänen der Universität nicht nur eine Verbesserung der Studienbedingungen, sondern auch „einen klaren Erfolg der Bemühungen des renitenten Fachschaftsrates, der seit Jahren immer wieder Gespräche mit den Verantwortlichen in der Instituts- und Universitätsleitung und dem Bildungsministerium führt“, erklärt Timo Fischer, Asta-Referent für Lehramtsangelegenheiten. Seit Jahren sei das Institut für Grundschulpädagogik in einem maroden Gebäude in der Möllner Straße untergebracht. Die Lernbedingungen seien unzureichend, so könnten Fenster entweder nicht geschlossen oder geöffnet werden, der Pflanzenbewuchs der Fassade reiche ins Innere und die Seminarräume seien überfüllt, heißt es vonseiten des Astas.

Der Fachschaftsrat der Grundschulpädagogen um Sprecher Jörg Bendiks fordert nach den jahrelangen Diskussionen nun schnelle Lösungen. Die sollen laut BBL-Sprecher Hoffmann noch im Sommer gefunden sein. „Wenn die Umbaumaßnahmen der Vermieterin beendet sind, werden wir die nötigen Voraussetzungen für die Belange der Uni schaffen.“ Mit dem Einzug könne etwa im Juli gerechnet werden.

Asta-Referent Fischer betont jedoch, dass mit einem Umzug nicht alle Probleme für die Studenten gelöst wären. So müsste dringend bei Qualität und Organisation der Lehre nachgebessert werden. Hier sieht er Uni und Bildungsministerium in der Pflicht. Fast 1000 Studenten sind derzeit am Institut für Grundschulpädagogik der Universität Rostock immatrikuliert.

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