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Warnemünde : Grünamt fällt Bäume in Küstenorten

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Meist sind die Exemplare stark geschädigt und stellen eine Gefahr für die Sicherheit dar #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2017 | 09:00 Uhr

Im Ostseebad, in Diedrichshagen, Markgrafenheide und Hohe Düne müssen Bäume gefällt werden. Eine Begutachtung offenbarte Schäden, die „Todeskandidaten“ erhielten pinkfarbene Kreuze.

Ein markanter Fall in Warnemünde ist die große Kastanie vor der Firma Stahlbaum. „Am Leuchtturmvorplatz ist eine Ulme vom Ulmensplintkäfer befallen, das verursacht das Absterben“, sagt Petra Breetzmann vom Team Stadtbäume des Grünamtes. Identisch ist es bei einer Ulme nahe des Bahnhofstunnels. Im Kurpark kommen drei Eichen und eine Birke weg. „Da gibt es große Kronenausbrüche, die Bäume sind dadurch nicht mehr sicher“, begründet Breetzmann. Im Stephan-Jantzen-Park sind zwei Ulmen, eine Buche und eine Birke betroffen, auch hier sind abgestorbene Kronen der Grund. Bei der Promenade nahe des Best Western Hanse-Hotels müssen vier Silberpappeln weichen, weil sie zu nahe am Hang stehen, dadurch sind sie nicht mehr sicher. In der Seestraße muss ein am Stammfuß verfaulter Götterbaum dran glauben. „Es kann sein dass er einmal angefahren und dadurch beschädigt worden ist“, sagt sie.

Im Arankapark, der in die Kategorie Wald fällt, mussten 20 nicht mehr bruchsichere Bäume weichen. Im Küstenwald sind 21 Bäume betroffen. „Da stand 2011 das Wasser, dann kriegen die Bäume keinen Sauerstoff und sterben ab“, erklärt Breetzmann. Im Groß Kleiner Weg müssen eine Erle und eine Weide weg. Am Rande des Ostseeradweges vom Kleinen Sommerweg bis zum Hotel Ostseeland führt Stammfäule bei vier Birken dazu, dass sie nicht mehr bruchsicher sind.

Im Wohngebiet Streuwiesenweg wird eine Weide wegen Bruchgefahr gefällt. In Hohe Düne müssen zwei Pappeln im Oberlotse-Voss-Weg weg, im Budentannenweg Markgrafenheide muss ebenfalls eine Birke wegen Stammausfaulung weg. In der Warnemünder Straße sind zwei Ahornbäume betroffen. Auf dem Spielplatz Tonnenhof ist eine Wildpflaume abgestorben. Wo, wann und was nachgepflanzt wird, dafür hat das Grünamt eine Liste. „Auch, wenn es keine Ersatzpflicht gibt, pflanzen wir oft Bäume nach“, so Breetzmann.

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