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Junioren-Europacup : Gericht: Rostocker Mädchen dürfen doch zum Shorttrack-Finale

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Betty Moeske und Svea Rothe dürfen doch zum Junioren-Europacup-Finale

svz.de von
erstellt am 15.Mär.2017 | 06:00 Uhr

Die Shorttrack-Talente Betty Moeske und Svea Rothe vom ESV Turbine dürfen am Junioren-Europacup-Finale vom 24. bis 26. März im belgischen Hasselt teilnehmen. Dies wurde auf gerichtlichem Wege erzielt.

Der Dresdner Uwe Rietzke, Vizepräsident Shorttrack des zuständigen Dachverbandes, der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), bestätigte gestern Abend gegenüber NNN: „Die Sportler sind aufgrund einer Entscheidung des Schiedsgerichts nachgemeldet worden, nachdem die Eltern juristisch vorgegangen waren.“

Dass der Start beim Saisonhöhepunkt überhaupt strittig wurde, lag an einem Athletiktest, den die Rostockerinnen unverschuldet versäumt hatten beziehungsweise nachholend nur teilweise erfüllen konnten. Nach Ansicht der DESG ist das Bestehen dieses Athletiktests eine zusätzliche Voraussetzung für die Nominierung zum Europacup-Finale. Daraufhin wollte der Verband Betty und Svea nicht melden, obwohl sie wie gefordert im Gesamt-Ranking der drei Qualifikations-Wettkämpfe (Starclass-Serie) unter die ersten Acht kamen. Der ESV Turbine argumentierte, das Thema Athletiktest sei von der DESG nicht beziehungsweise nur unzureichend kommuniziert worden. Letztlich kam eine gütliche Einigung nicht zustande – jetzt gab es die gerichtliche Starterlaubnis.

Weder der Verein noch die Eltern der Sportlerinnen wollten sich unter Verweis auf § 43 der Sportschiedsgerichtsordnung („Vertraulichkeit“) der Deutschen Institution für Sportschiedsgerichtsbarkeit (DIS) zum Thema äußern.

 

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