zur Navigation springen

Bentwisch : Gemeinde will Verkehr verbessern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ein neues Konzept zeigt zwölf Schwachstellen im Ortsteil auf und bietet zugleich kurz- sowie mittel- und langfristige Lösungen #wirkoennenrichtig

svz.de von
erstellt am 31.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Täglich passieren unzählige Autos und Lkw die Stralsunder Straße, die eine der Hauptverkehrsadern Bentwischs ist – und ein Schwerpunkt für Schwachstellen der Infrastruktur in der Gemeinde. Zu hohe Geschwindigkeit, unübersichtlicher Knotenpunkt, Unfallschwerpunkt und eine für Fußgänger unklare Querungssituation sind einige der Punkte, die das neue Verkehrskonzept für Bentwisch in der Stralsunder Straße herauskristallisiert hat.

„Ziel des neuen Verkehrskonzepts ist die Verbesserung der Infrastruktur“, sagt Gemeindebürgermeisterin Susanne Strübing (parteilos). Erarbeitet wurde dieser Katalog von einer siebenköpfigen Arbeitsgruppe mit Vertretern des Landkreises, des Amtes Rostocker Heide und der Gemeinde Bentwisch in Zusammenarbeit mit der Firma Logos Ingenieur- und Planungsgesellschaft mbH. Sie haben in ihrer Analyse insgesamt zwölf Schwachstellen ausgemacht und einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, mit dem die Gemeinde die Schwachstellen einerseits durch kurzfristig und leicht realisierbare sowie auch mittel- und langfristige Mittel beheben kann.

„Die Vorschläge aus dem Verkehrskonzept sind alle rechtskonform, sodass die Gemeinde sie ohne vorherige Genehmigung umsetzen kann“, erklärt Strübing. Ein Schwachpunkt der Stralsunder Straße befindet sich Ecke Marlower Straße direkt beim Börgerhus. Aufgrund der abgeknickten Hauptstraße und der damit einhergehenden Unübersichtlichkeit können Fußgänger die Straße hier nicht sicher überqueren. „Gerade für Senioren ist es gefährlich“, weiß Susanne Strübing. Derzeit ist der Übergang an dieser Stelle durch abgesenkte Bordsteine angedeutet und somit nicht gleich als solcher zu erkennen. Das Verkehrskonzept schlägt vor, die Borde kurzfristig durch hellere auszutauschen. Auf längere Sicht könnte eine deutliche Verbesserung erreicht werden, indem zwei neue Übergänge geschaffen werden: einer im Bereich der bereits vorhandenen Mittelinsel und ein weiterer bei den Kurzzeitparkplätzen vor dem Börgerhus. Zusätzlich aufgestellte Gittersperren könnten die Fußgänger dann direkt zu den Übergangsmöglichkeiten leiten.

Auch der Unfallschwerpunkt Einmündung Goorstorfer in die Stralsunder Straße aufgrund mangelnder Einsehbarkeit könnte durch den Austausch des Vorfahrts- durch ein Stoppschild abgeschwächt werden. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sind eine zusätzliche Haltelinie auf der rechten Fahrbahn der Goorstorfer Straße sowie der Rückbau des letzten Stellplatzes vor Einmündung auf die Stralsunder Straße aus Richtung Börgerhus.

„Wir können jetzt schauen, was und wie wir etwas machen können“, so die Bürgermeisterin. Auf ihrer heutigen Sitzung wollen die Gemeindevertreter über das Verkehrskonzept beschließen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen