zur Navigation springen

#wirkoennenrichtig heimat : Gemeinde saniert Turnhalle und Fußgängerbrücke

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bürgermeisterin Gabriele Kalweit im Gespräch

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2017 | 15:00 Uhr

Frau Kalweit, wie würden Sie die Gemeinde beschreiben?

Seit den 90er-Jahren haben wir uns mit Parkentin als Hauptort gut entwickelt. Während die Einwohnerzahl damals bei 600 lag, sind es heute über 1300. Auch infrastrukturell sind wir gut aufgestellt: Seit Mitte der 90er-Jahre haben wir drei Wohngebiete entwickelt, es gibt zwei Kindergärten, die Schule und die Kirche. Zudem sind wir mit Bahn und Bus sehr gut erschlossen. Ein Punkt, der uns auszeichnet, ist auch die Lage. Rostock, Ostsee und Bad Doberan sind in der Nähe.

Die Einwohnerzahlen haben sich mehr als verdoppelt – ist Bartenshagen-Parkentin vorrangig Wohnort oder wie ist die Gemeinde geprägt?

Wir sind kein reines Schlafdorf, hier wohnen und leben ist uns wichtig. Außerdem haben wir landwirtschaftliche Betriebe sowie relativ viel Gewerbe. Und das, obwohl wir keine neuen Gewerbegebiete ausgewiesen haben.

Wer wohnt hier?

Mit der Erschließung der Wohngebiete sind vor allem junge Leute mit Kindern hergezogen. Das bringt neuen Schwung in die Gemeinde. Denn von der Altersstruktur liegen wir sonst bei 50 plus.

Welche Herausforderungen sind damit verbunden?

Altersgerechtes Wohnen ist ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen müssen. Viele sind schon weggezogen. Wir befinden uns in der Findungsphase, weil wir nichts übers Knie brechen wollen. Und was die Jüngsten betrifft, sind wir mit der Kita gut aufgestellt. Diese ist gut ausgelastet, genauso wie die Grundschule.

Rückblickend betrachtet – welche Herausforderungen mussten im Laufe der Jahre bewältigt werden?

Abwasser, Straßen, Straßenbeleuchtung und Fußwege wurden erneuert. Also alles, was fürs Dorf wichtig ist, wurde gemacht. Wichtig war auch, dass die Teichanlage in Hütten wieder hergestellt wurde. 2005 ist sie durchgebrochen und musste aufwändig saniert werden. Problematisch war auch die Erschließung des Wohngebiets Stegekamp. Das hat sehr lange gedauert, weil wir keinen Investor gefunden haben.

Und welche Aufgaben stehen heute an?

Aktuell ist für uns der ausgeglichene Haushalt wichtig und die Sanierung der Turnhalle, die Mängel aufweist. Das hat Priorität. Wir sind aber gut im Plan. Insgesamt kostet das rund 500 000 Euro. Wegen weiterer Mängel ist es noch einmal um 50 000 Euro teurer geworden. Außerdem steht die Sanierung der Fußgängerbrücke in Parkentin über das Wehr auf dem Plan. Hierfür haben wir Fördermittel beantragt. Als dritten Punkt haben wir den Ausbau des Radweges auf der Agenda, der in der Hoheit des Landkreises liegt. Wir warten jetzt auf den Startschuss.

Dann hat die Gemeinde einiges vor. Wie soll es zukünftig weitergehen?

Alle Bebauungspläne sind jetzt bebaut. Erst ab 2019/20 haben wir die Chance, einen neuen aufzustellen. Wichtig ist aber, dass wir unseren dörflichen Charakter erhalten wollen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen