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Rostock : Für reine Luft in den Sattel steigen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Startschuss zum Stadtradeln fällt am 7. Mai zusammen mit der Warnow Tour. Organisatoren hoffen auf 2000 Teilnehmer #wirkoennenrichtig

Drei Wochen lang das Auto stehen lassen – zumindest so häufig wie möglich – und stattdessen alle Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Das ist das Motto der bundesweiten Klimabündnisaktion Stadtradeln, an der sich Rostock in diesem Jahr bereits zum achten Mal beteiligt. Mehr als 2000 Hobbyradler und Profisportler sollen ab dem 7. Mai mitmachen, so das gesetzte Ziel der Organisatoren. 300 Radler in mehr als 40 Teams sind bereits angemeldet.

Beruflich wie privat sollen sie die meisten Wege mit dem Rad zurücklegen und die erradelten Kilometer im Online-Kalender auf der Kampagnenhomepage eintragen. Nach Ende der Aktion können die Leistungen der Teams und Mitglieder verglichen werden, auch mit anderen Städten und Gemeinden. 2016 erradelten in Rostock 2206 Teilnehmer knapp 302 000 Kilometer und vermieden durch die gesparten Autofahrten fast 43 Tonnen Kohlenstoffdioxid.

Der Startschuss zur Auftakttour des Stadtradelns fällt wie schon im Vorjahr zusammen mit der Warnow Tour auf dem Neuen Markt. Die größte familienfreundliche Fahrradtour findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt und bietet laut der Veranstalter eine gute Gelegenheit, um dem Stadtradel-Konto bei einem gemütlichen Sonntagsausflug schon mal die ersten 20 Kilometer bis Purkshof und zurück gutzuschreiben. Ab 9 Uhr können sich die Teilnehmer auf dem Rathausvorplatz anmelden und ihr Rad auf kleinere Mängel durchchecken lassen– die ersten 1000 Starter erhalten zudem eines der beliebten roten Tour-Shirts.

Um auch in diesem Jahr möglichst viele Rostocker zu animieren, sich in den Sattel statt hinter das Lenkrad zu schwingen, sucht die Hansestadt noch bekannte Kommunalpolitiker oder Personen des öffentlichen Lebens, die die Kampagne unterstützen wollen. Einer von ihnen ist Schornsteinfeger Jörg Kibellus, der seit 2014 auch beruflich ein Lastenrad nutzt. „Als Schornsteinfeger bin ich von Berufs wegen Umweltschützer. Tagtäglich sorge ich für die Einhaltung von Abgaswerten und Schadstoffen durch häusliche Feuerstätten. Somit trägt der Beruf des Schornsteinfegers schon einen großen Teil der CO2-Einsparung, Verbesserung der Energieeffizienz und Umsetzung der Energiewende bei“, sagt Kibellus. Auch sein Geselle und Azubi seien auf dem Fahrrad in der Hansestadt Rostock zu den Kunden unterwegs – für die Umwelt und die eigene Fitness und Gesundheit. „Damit weitere Kollegen, Handwerker, andere Firmen und Unternehmer folgen, nehme ich an der Aktion Stadtradeln teil“, so der Schornsteinfeger.

Bis zum 27. Mai wird in Rostock für den Klimaschutz geradelt. Am 23. Mai ist eine Abendtour vom Stadthafen über Krummendorf nach Gehlsdorf. Dort erwarten die Teilnehmer ein Sonnenuntergang und Fahrradkino mit Blick auf die Skyline von Rostock.

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