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Landkreis Rostock : Freie Fahrt nach Sanitz in Sicht

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

B 110-Sperrung ab Sonnabend aufgehoben. Geplante Maßnahme in Sanitz und Ausbau des B 105-Knotens in Purkshof auf 2018 verschoben. #wirkoennenrichtig

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erstellt am 26.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Ab Sonnabend kann der Verkehr auf der B 110 wieder ungehindert zwischen Sanitz und Rostock rollen. „Es ist alles im Zeitplan. Die Vollsperrung bleibt noch bis 27. Oktober bestehen, ab 28. Oktober ist sie dann aufgehoben“, sagt Ralf Sendrowski, Leiter des zuständigen Straßenbauamtes Stralsund. Lediglich Restarbeiten wie Bankette oder Markierungen würden noch bis zum 12. November ausgeführt werden. „Aber ohne Behinderungen für den Verkehr“, erklärt er. In den vergangenen Wochen wurde die Fahrbahndecke der B 110 zwischen Broderstorf und der A 19 in Rostock erneuert.

Mit der Aufhebung der Vollsperrung zum Wochenende hin wird das Bauvorhaben auf der B 110 aber noch nicht final abgeschlossen sein. Denn: „Wir hatten noch mehr vor“, so Sendrowski. Ursprünglich sollten ab 2. November die Ortsdurchfahrt Sanitz sowie dann auch die Strecke von der A 20-Anschlussstelle bei Tessin bis Sanitz gemacht werden. „Diese Arbeiten werden jetzt verschoben“, erklärt der Straßenbauamtsleiter. „Aufgrund der voraussichtlich länger dauernden Vollsperrungen der A 20 bei Tribsees wurde entschieden, die Baumaßnahme auf der B 110 nicht in diesem Jahr zu beginnen“, heißt es vom Straßenbauamt. Grund sei es, die ausgewiesene Umleitungsstrecke durch weitere Baumaßnahmen nicht noch unnötig mehr zu belasten. „Die Erneuerung der Fahrbahn in Sanitz vom Kreisel bis Richtung Broderstorf wird nun im Frühjahr 2018 erfolgen“, kündigt Sendrowski an. Etwa sechs bis acht Wochen würden – je nach Witterungsbedingungen – für die Arbeiten eingeplant. Wann die Bauarbeiten auf dem zweiten Streckenabschnitt zwischen Horst und der Anschlussstelle Tessin beginnen, stehe noch nicht fest. „Das wird in Abhängigkeit mit der A 20 entschieden. Das muss beobachtet werden“, so der Straßenbauamtsleiter.

Die aktuelle Situation mit der abgebrochenen A 20-Trasse bei Tribsees hat aber nicht nur Auswirkungen auf die geplanten B 110-Bauarbeiten. Auch für die B 105 wurden die Pläne geändert. „Der Ausbau des Knotenpunkts bei Purkshof wird ebenfalls ins nächste Jahr verschoben“, teilt Ralf Sendrowski mit. „Ansonsten liegen wir hier gut im Zeitplan.“ Bis 17. November sollen die Arbeiten noch andauern. Derzeit wird im Abschnitt Häschendorf-Mönchhagen die Straßendecke erneuert. „Wenn hier witterungsbedingt nicht gearbeitet werden kann, heben wir die Vollsperrung kurzfristig für den Verkehr auf. Das haben wir bereits so gehandhabt“, meint der Leiter.

Wann genau im nächsten Jahr der Knoten bei Karls Erlebnis-Dorf ausgebaut wird, stehe noch nicht fest. „Das ist abhängig vom Fernverkehr. Denn wir wissen noch nicht, wie viele die B 96 und B 105 eventuell als Ausweichstrecke nutzen“, sagt Sendrowski. Ziel der Maßnahme sei es, den Knotenpunkt in Purkshof leistungsfähiger zu machen. In der Vergangenheit wurde der laufende Verkehr von Rostock Richtung Rövershagen immer wieder durch Linksabbieger zum Erlebnis-Dorf behindert, weil die Spur zu kurz war. Deshalb soll diese 2018 dann auf die machbare Länge erweitert werden, erklärt der Leiter des Straßenbauamts Stralsund. Auch die Bushaltestellen würden etwas verlegt werden.

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