Wissenschaft : Fraunhofer feiert großes Jubiläum

Feiern gemeinsam das 25-jährige Bestehen: Dieter W. Fellner, Institutsleiter des IGD Darmstadt, Bodo Urban, Standortleiter IGD Rostock und Kollege Uwe Freiherr von Lukas.
Feiern gemeinsam das 25-jährige Bestehen: Dieter W. Fellner, Institutsleiter des IGD Darmstadt, Bodo Urban, Standortleiter IGD Rostock und Kollege Uwe Freiherr von Lukas.

Seit 25 Jahren wird in Rostock an Visual Computing-Technologien geforscht und entwickelt. #wirkoennenrichtig

svz.de von
07. September 2017, 12:00 Uhr

In der Hansestadt hat gestern das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. „Rostock hat eine lange Tradition in der Entwicklung von Computergraphik. Wir arbeiten eng mit der Universität Rostock und mit regionalen Unternehmen zusammen“, sagt Standortleiter Bodo Urban. So gewinne der Standort Rostock sowohl für die Forschung als auch für die Wirtschaft an Bedeutung.

Die Einrichtung ist eine Außenstelle des IGD Darmstadt und wurde 1992 als eine der ersten Fraunhofer Institute in den neuen Bundesländern gegründet. Das IGD Rostock befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Visual Computing, einer bild- und modellbasierten Informatik. Anwendung finden die entwickelten Technologien, Konzepte und Modelle in den Bereichen virtuelle Produktentwicklung, Qualitätssicherung im Schiff-, Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Unterwassertechnik sowie in der Medizin. „Wir unterstützen Unternehmen beim digitalen Wandel und begleiten sie in der Produktionskontrolle oder Produktentwicklung. Sowohl wir als auch die regionalen Firmen können sich auf die jeweiligen Kompetenzen stützen. Es trifft hier Wissenschaft auf Wirtschaft“, erklärt Uwe Freiherr von Lukas vom IDG. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Holger Diener ist in der 3D-Technologie tätig und erklärt seine Arbeit anhand einer Smartwatch, die im IDG entwickelt wurde, um zu überprüfen, wie hoch die Belastung bei der Benutzung von Maschinen auf den Arbeiter ist. So kann unter anderem festgestellt werden, ab welcher Dauer eine Überbelastung auf den Körper entstehen würde.

„In Zukunft soll das IDG Rostock durch die Zusammenarbeit mit der Universität im maritimen Bereich auf einen neuen Stand gehoben werden“, Dieter W. Fellner, Institutsleiter des IGD Darmstadt.

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