Olympia-Bewerbung : Förderung für Sporthafen

Hält stolz den Förderbescheid: Mike Knobloch.
Hält stolz den Förderbescheid: Mike Knobloch.

Minister Harrry Glawe (CDU) macht Förderzusicherung. #wirkoennenrichtig

svz.de von
24. September 2017, 09:00 Uhr

Mit Lübeck und Kiel hat Warnemünde vor zwei Jahren darum konkurriert, das Segelrevier für die Olympia-Bewerbung der Hansestadt Hamburg stellen zu dürfen. „Das Revier und die Menschen vor Ort im Ostseebad hätten das auch hergegeben“, sagt Mike Knobloch. Er ist ehemaliger zweifacher Segel-Welt- sowie doppelter Vizeweltmeister, dazu zweiter Vorsitzender des Rostocker Regatta Vereins und als Koordinator im Rathaus für die Warnemünder Woche zuständig. Die Entscheidung fiel schlussendlich aber für Kiel, die der Hamburger Bürger bei einem Referendum aber gegen die Olympia-Bewerbung.

Sollte Rostock noch einmal gefragt werden, will die Hansestadt bereit sein – und bis dahin ordentlich investieren, um die Bedingungen vor Ort weiter zu verbessern. „Deshalb freue ich mich so sehr, dass das Land Wort hält, uns dabei zu unterstützen“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Schließlich sollen die Hafenanlage sowie die Sportschule an der Warnemünder Mittelmole so schnell wie möglich grundlegend ertüchtigt und ausgebaut werden. Geplant ist der Neubau eines Bettenhauses mit etwa 100 Betten, moderne Seminar- und Schulungsräume, eine neue Turnhalle sowie eine Bootshalle, Anlegestellen und ein Wasserwanderrastplatz.

Aus den Händen von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) erhielt Methling gestern die Förderzusicherung. Von den Gesamtkosten, die auf etwa 9,52 Millionen Euro geschätzt werden, übernimmt das Land voraussichtlich 8,57 Millionen aus Mitteln zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Genau als eben solche Maßnahme sieht Glawe das Vorhaben in Warnemünde auch – als notwendigen „Schritt zum Erhalt und zum Ausbau einer wettbewerbsfähigen lokalen und regionalen Tourismuswirtschaft“. Mit den anstehenden Investitionen solle das maritime Angebot vor Ort weiter verbessert werden. Ziel sei es, die Attraktivität des Segel- und Sportbootstandortes Warnemünde für Einheimische und Gäste weiter zu erhöhen“, so Glawe gestern. Voraussichtlich sollen die Arbeiten im Herbst 2018 starten.

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