Rostock : Fix: Peter Stein und Tradi bleiben

Der achtköpfige Ausschuss um Leiter Robert Stach (Mitte) und Bettina Bestier (hinten links) überprüft und beschließt die Ergebnisse der Bundestagswahl und des Votums zum Bürgerentscheid.
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Der achtköpfige Ausschuss um Leiter Robert Stach (Mitte) und Bettina Bestier (hinten links) überprüft und beschließt die Ergebnisse der Bundestagswahl und des Votums zum Bürgerentscheid.

Ausschuss bestätigt vorläufige Ergebnisse zu Bundestagswahl und Bürgerentscheid. Nur marginale Abweichungen bei Stimmauszählung #wirkoennenrichtig

svz.de von
29. September 2017, 12:00 Uhr

Was sich schon am Sonntagabend abgezeichnet hat, ist seit gestern offiziell: Einstimmig hat der Wahl- und Abstimmungsausschuss im Rathaus die vorläufigen Ergebnisse der Bundestagswahl und des Bürgerentscheids zum Verbleib des Traditionsschiffes bestätigt. Damit schickt Rostock erneut CDU-Mann Peter Stein per Direktmandat nach Berlin und auch das Tradi bleibt, wo es ist: im IGA-Park in Schmarl.

Bei den Auszählungen der beiden Abstimmvorgänge hatte es lediglich marginale Korrekturen gegeben, informiert Wahlleiter Robert Stach. „In den Wahlbezirken 089, 306 und 345 musste die Anzahl der Wahlberechtigten um je eine Person erhöht werden“, sagt Stach. Dabei handele es sich um Wähler, die ohne eigenes Verschulden nicht im Verzeichnis standen und deshalb erst am Wahlsonntag einen -schein bekommen hätten. So hätten von 222 913 Wahlberechtigten 164 016 Personen eine Stimme abgegeben, darunter 1777 ungültige Erst- und 1694 ungültige Zweitstimmen. Sieger unter den Erststimmen ist Peter Stein mit 47 923 und auch bei den Zweitstimmen führte die CDU mit 49 433 Wählern.

Kleine Korrekturen in den Niederschriften seien zudem in den Wahlbezirken 006, 045, 047, 048, 062, 084, 341, in Blankenhagen 1, Broderstorf 1 und 2, Graal-Müritz 1 und Vorbeck 1 erforderlich. „Hierbei handelt es sich um Berichtigungen von Rechen- und Übermittlungsfehlern bei der Durchgabe der Schnellmeldungen sowie Tippfehler oder Zahlendreher“, so Stach.

Auch das Abstimmungsergebnis des Bürgerentscheids zur Verlegung des Tradis hat der Ausschuss für rechtskräftig befunden. So entschieden sich 68 198 der 118 727 gültig Abstimmenden gegen den Standort am Stadthafen. Die notwendigen 25 Prozent der 173 169 Abstimmungsberechtigten wurden erreicht. Auch beim Entscheid mussten drei Stimmberechtigte hinzugfügt werden, aus denselben Gründen wie bei der Bundestagswahl, so Stach.

Einziger Aufreger in der Sitzung: Der Evershäger André Axmann warf dem Wahlleiter vor, seinen Hinweisen nicht nachgekommen zu sein. Er hatte zu tief oder gefährlich hängende Wahlplakate dokumentiert und um Prüfung gebeten. Stach entgegnete, dass entsprechende Hinweise geprüft worden seien und gemäß Bundeswahlgesetz sowie Allgemeinverfügung zur Regelung von Wahlwerbung keine Verstöße festgestellt werden konnten.

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